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USA/Canada Tag 7 – Stonehenge, New Hampshire

Samstag, November 16th, 2013

07.09.2013
Nach dem obligatorischen Kaffee in der Küche ging’s wieder los – on the road again :-)

Nächstes Ziel war Salem, wo vor ein paar Hundert Jahren die berühmten Hexenprozesse stattgefunden haben. Zunächst stand für uns aber erstmal Frühstück auf dem Programm. Wir fanden ein self service diner, wo man vorn bestellte und sich die Arbeitsstationen für 3 Köche anreihten, die permanent damit beschäftigt waren die Bestellungen umzusetzen. Das war sehr faszinierend anzusehen. Kaddi hatte 3 riesige Blaubeerpancakes und Andi zwei Spiegeleier mit Kartoffeln und Toast. Dazu hatten wir einen Vanilla-blended Coffee, den Andi sehr lecker fand und Kaddi gar nicht ausstehen konnte.

So gestärkt erkundeten wir Salem zu Fuß. Das ganze Städtchen ist völlig auf Hexen und Magie fixiert. Es gibt diverse Läden mit magischem Zubehör und anderem Spielzeug und allerlei Psychics bieten ihre Dienste an. Im letzten erhaltenen Haus, das noch eine connection zu den Witchtrials hatte (einer der „Richter“ wohnte darin), ist ein Museum untergebracht, das wir aber nicht anguckten, sondern nur von außen beschauten.

Etwas außerhalb der Innenstadt wies uns der Atlas Obscura noch auf eine weitere Sehenswürdigkeit hin: ein Bastler stellt in seinem Garten diverse verrückte Skulpturen aus, die er aus Schrott zusammengebaut hat. Das nahmen wir noch mit, bevor wir weiter Richtung New Hampshire fuhren.

Erste Attraktion war hier das „Stonehenge of America“. Eine relativ große Anlage von ca. 3000 BC, die wohl als Kalendarium und Opferstätte diente. Außerdem gab’s ein paar Alpacas zu sehen. Leider haben im Laufe der Jahrhunderte einige Leute dran rumgepfuscht (und sogar dort gelebt), so dass nicht alles mehr im Originalzustand vorhanden ist – dennoch ziemlich beeindruckend.

Wir fuhren weiter durch das hübsche New Hampshire, durch Wälder und Ortschaften mit wirklich niedlichen Häusern zum Lake Winnesquam. Hier wollten wir zunächst mal was einkaufen. Der erste Supermarkt hatte jedoch zu – permanently, wie uns ein handgeschriebener Zettel mitteilte. Beim zweiten hatten wir dann mehr Glück.

Noch vom Supermarktparkplatz buchten wir unser Zimmer für die Nacht. Die Gegend war erstaunlich teuer – $99 kostete die Nacht in unserem (billigsten) Zimmer. Der Check in dauerte eine kleine Ewigkeit, weil die Dame an der Rezeption irgendwie nicht die schnellste (oder hellste) war. Zum Zimmer gab es einen Buy-one-get-one-free Gutschein für’s dazugehörige Restaurant und damit war die Essensfrage auch geklärt. Nach Burger und Meatball Spaghetti ging’s satt auf’s Zimmer.