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	<title>Kaddi und das Leben in der Draussenwelt &#187; Werbung</title>
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		<title>Werbung IV</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 11:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist Zeit für die Bekanntgabe der schönsten und döfsten Werbespots: Vorab kann ich schon mal sagen, dass die aktuellen Spots überwiegend gähnend langweilig sind. Alles das gleiche. Diejenigen z. B. für Hautcremes oder Haarpflegeprodukte lassen sich überhaupt nicht unterscheiden &#8211; Hauptsache es kommen möglichst kompliziert klingende Inhaltsstoffe darin vor. Aber zuerst die Erbaulichen. Favorit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Zeit für die Bekanntgabe der schönsten und döfsten Werbespots: </p>
<p>Vorab kann ich schon mal sagen, dass die aktuellen Spots überwiegend gähnend langweilig sind. Alles das gleiche. Diejenigen z. B. für Hautcremes oder Haarpflegeprodukte lassen sich überhaupt nicht unterscheiden &#8211; Hauptsache es kommen möglichst kompliziert klingende Inhaltsstoffe darin vor. Aber zuerst die Erbaulichen.</p>
<p>Favorit dieser Tage sind die beiden Seemänner mit den scharfen Halsbonbons, die dem einen ein tiefes Gefühl von Heimweh bescheren. Schön daran ist, dass der Dialog so taktvoll ist und der kleinere Mann, dem fast die Tränen in den Augen stehen, nicht von dem anderen bloßgestellt wird. Außerdem mag ich den nordischen Dialekt und den Gesichtsausdruck von dem kleinen.</p>
<p>Schön ist auch die Werbung mit dem Mann mit dem &#8220;Bewusstsein wie ´ne Kartoffel&#8221;. Die anderen Spots aus dieser Reihe hauen mich allerdings nicht um!<br />
Eine andere Reihe von Clips, die fast durchgängig gut sind, dreht sich um einen &#8220;Pick-Nick-&#8221;Schokoriegel. Die Menschen sind hübsch (und trotzdem der &#8220;Typ von nebenan&#8221; [s. u.]) und die Text sind lustig. Es geht also auch anders!</p>
<p>Doof und hässlich retro finde ich die ganz in weiß gehaltene Werbung für eine dunkles Bier-Mixgetränk. Mir scheint auch, es gibt einen Trend in der Werbung zu &#8211; ich will nicht sagen hässlichen Menschen &#8211; aber irgendwie seltsamen Typen, ebenfalls retro und übertrieben normal. Weiß nicht so recht, was genau der Grund dafür ist, dass ich sie nicht mag, aber so ist es. So zum Beispiel auch in dem Clip für einen Bier-Limettenmix, in dem die Sonne im Norden aufgeht. Was sind denn das für Dialoge? Wie macht denn dieser Typ die Tür auf?? Furchtbar! </p>
<p>Aufgrund des ermüdend mäßigen Durchschnitts beende ich den Eintrag an dieser Stelle. Hoffentlich kommen demnächst wieder mehr einfallsreiche Hingucker, damit die Zeit zwischen dem Film ansprechend überbrückt wird ;-)</p>
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		<title>Werbung III</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 18:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehweiterbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag ist jetzt schon so lange in der Queue, das es Zeit wird, ihn endlich mal fertigzustellen. Aus den geplant monatlich erscheinenden Werbungsbewertungen werden also in Zukunft eher unregelmäßige ;-) Mein absoluter Favorit dieser Tage ist die Werbung mit den Rockern. &#8220;Dicker, guck mal, du hast da ´ne Falte in der Markise. Wie sieht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag ist jetzt schon so lange in der Queue, das es Zeit wird, ihn endlich mal fertigzustellen. Aus den geplant monatlich erscheinenden Werbungsbewertungen werden also in Zukunft eher unregelmäßige ;-)</p>
<p>Mein absoluter Favorit dieser Tage ist die Werbung mit den Rockern. &#8220;Dicker, guck mal, du hast da ´ne Falte in der Markise. Wie sieht denn das aus?&#8221; &#8220;Oh, danke, Bernie!&#8221; Die ist einfach nur klasse!</p>
<p>Akustisches Highlight ist die Musik eines Herrendufts. Der Spot ist klar und schlicht, ohne Schnörkel, aber sehr ansprechend &#8211; für mich eben vor allem die Musik. </p>
<p>Auch schön finde ich auch die Werbung eines Mobilfunkanbieters, in der ein süßer Kerl mit einer tollen Stimme den Menschen einen schönen Tag wünscht. Sie verursacht nicht direkt Gänsehaut, macht aber ein wohliges Gefühl, finde ich. </p>
<p>In der Kategorie &#8220;alt, aber gut&#8221; findet sich ein Spot, der vor ein paar Jahren (?) schon mal lief. Zwei Männer auf Entenjagd locken sich mit ihren Entenstimmen gegenseitig an und scheuchen dann das Geflügel ihrer Begierde mit einem Schokoriegel auf. </p>
<p>&#8220;Wegzapper&#8221; des Monats ist wieder mal der Mobilfunknetzbetreiber, den ich schon einmal <a href="http://draussenwelt.de/2006/12/werbung/">gekürt</a> hatte. Diesmal ist es allerdings die &#8220;Tussen&#8221;-Variante, die fast noch schlimmer ist als die mit den beiden Typen. Was sag ich? Sie ist schlimmer!! Dumm, peinlich und zum Reinschlagen! So! Damit das mal gesagt ist ;-)</p>
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		<title>Werbung II</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 13:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehweiterbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Preis für die Fernsehwerbung des Monats gewinnt im Januar (ja, ich weiß, ich bin spät dran) der fahrbare Untersatz, der sich in einen Wolf, eine Spinne, ein Krokodil und eine Schlage verwandeln kann. Sehr geil! Die Kreaturen sind klasse und die Geräusche auch. Des Weiteren finde ich die Spots einer gelb-blauen Supermarkt-Kette lustig, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Preis für die Fernsehwerbung des Monats gewinnt im Januar (ja, ich weiß, ich bin spät dran) der fahrbare Untersatz, der sich in einen Wolf, eine Spinne, ein Krokodil und eine Schlage verwandeln kann. Sehr geil! Die Kreaturen sind klasse und die Geräusche auch. </p>
<p>Des Weiteren finde ich die Spots einer gelb-blauen Supermarkt-Kette lustig, die in verschiedenen Varianten schon eine ganze Weile laufen. Wobei ich selten in einem Markt dieser Kette war, in dem es wirklich so aussieht wie in der Werbung. Zwei löbliche Ausnahmen sind das große Center zwischen <a href="http://maps.google.de/maps?f=d&#038;hl=de&#038;saddr=oldau,+germany&#038;daddr=Winsen,+Niedersachsen,+Deutschland&#038;ie=UTF8&#038;sll=52.654728,9.96666&#038;sspn=0.334055,0.933838&#038;z=13&#038;ll=52.670761,9.916191&#038;spn=0.041742,0.11673&#038;om=0">Oldau und Winsen</a> und der kleinere Laden in <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;q=29313+ovelg%C3%B6nne,+germany&#038;sll=53.362436,8.422394&#038;sspn=0.164312,0.692139&#038;ie=UTF8&#038;z=13&#038;ll=52.647959,9.932499&#038;spn=0.041764,0.173035&#038;om=0">Ovelgönne</a> bei mir to Hus. </p>
<p>Preise gibt es auch für die Sprüche &#8220;Gehen Sie uns ins Netz&#8221; und &#8220;Surfen war gestern, ab jetzt wird im Netz gesegelt&#8221;. </p>
<p>Das Austeilen von &#8220;verbalen Ohrfeigen&#8221; bezüglich Fernsehwerbung überlasse ich heute Stefan von <a href="http://www.hirnrinde.de/index.php/2006/05/05/wunschzettel_3_fernseh_werbung/">hirnrinde</a>, dem ich mich voll und ganz anschließe. Eine ergänzende Frage hätte ich dann aber doch noch: Seit wann werden in der Werbung eigentlich keine süßen Kinder mehr gezeigt??</p>
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		<title>Werbung</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 12:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende kam das Thema Fernsehwerbung auf, und zwar weil jemand nach&#8230; ich mag es kaum schreiben&#8230; der &#8220;german Kleinigkeit&#8221; verlangte. Ich hasse diese Worte, diese Frau, diese zu Anführungszeichen verbogenen Finger, die ganze Werbung mit ihrer weichgespülten Hirnfreiheit. Es gibt kaum eine schlimmere Werbung zur Zeit. Zwei Konkurrenten würden mir dann spontan doch noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende kam das Thema Fernsehwerbung auf, und zwar weil jemand nach&#8230; ich mag es kaum schreiben&#8230; der &#8220;german Kleinigkeit&#8221; verlangte. Ich hasse diese Worte, diese Frau, diese zu Anführungszeichen verbogenen Finger, die ganze Werbung mit ihrer weichgespülten Hirnfreiheit. Es gibt kaum eine schlimmere Werbung zur Zeit. Zwei Konkurrenten würden mir dann spontan doch noch einfallen. Auf Platz 2 kommt Puddingwerbung mit singenden Kindern. Die müssen sich den ersten Platz fast teilen mit den kleinen weißen Kullern, die ich an sich sehr lecker finde. Auf Platz 3 platzieren sich schmierige Schnösel-Söhne mit Mobilfunknetz-Problemen *schüttel*</p>
<p>Ein Großteil der Werbung geht einfach unter in dem Brei, ist unspektakulär und bleibt nicht so haften in der Erinnerung. Leider ist es vermutlich so, dass die Werbeagenturen auch mit grausiger Werbung ihr Ziel erreichen. Nämlich, dass sich die kaufsüchtige Hausfrau erinnert. Die Frage ist, ob ich ein Produkt – quasi aus Protest &#8211; nicht kaufe, wenn ich mich über die beschissene Werbung aufregen muss?! Ganz schlimm und völlig überflüssig finde ich das Hausfrauen-Image, welches offenbar nicht tot zu kriegen ist. Es ist völlig abgegessen und ich kann keine Hausfrauen, ihre Meinung über Männer im Haushalt oder ihre Probleme mit (Kalk-)flecken an allem Möglichen mehr sehen.</p>
<p>Der Gipfel dieser Pseudo-Hausfrauen-Möchtegern-Emanzen-Liga waren die Tussen von der Reinigungsmittelwerbung mit den pink-farbenen Produkten, die in der Fußgängerzone anderen, zu stoischer Ruhe neigenden, Passantinnen irgendwas auf die Bluse schmierten. Und den Vogel schießt die Anführerin dieser Schnepfen ab, die uns das Bild einer toughen Frau mit Durchsetzungsvermögen vermitteln soll und die uns ein schlichtes, weißes T-Shirt als ihr Lieblingsshirt verkaufen will. Für wie bescheuert halten die uns eigentlich? Gut, dass dieser Spot nicht mehr läuft. Es war schon so weit gekommen, dass ich die Werbung oder wenigstens den Ton ausschalten musste, wo ich doch sonst den Film zwischen den Werbungen wegzappe ;-)</p>
<p>Und wo ich gerade beim Austeilen bin&#8230; *gg* Was glauben denn die Marketingfuzzies, welchen Eindruck eine &#8220;Zahnarztfrau&#8221; bei den (weiblichen) Zuschauern hinterlässt? Was ist das denn für ein Prädikat? Nichts gegen die Frauen von Zahnärzten oder die Zahnarzthelferinnen! Zumindest für letztere bin ich dankbar und finde meine sehr nett. Und es ist sicher auch kein Zeichen mangelnden Selbstwertgefühls, aber das Bild einer ihrem Mann &#8220;unterlegenen&#8221; oder &#8220;untergebenen&#8221; Frau, die stolz sagt, sie sei Zahnarztfrau, ist völlig daneben. Auch wenn das durchaus vorkommt im wirklichen Leben. Ich bin auch beeindruckt von dem, was Andi so bastelt und bin stolz auf ihn, aber deshalb definiere ich mich doch nicht über den Status meines Mannes! </p>
<p>Um diesen Beitrag nun mit etwas Positivem abzuschließen, seien noch Spots erwähnt, die mir gut gefallen. Da wäre zum Ersten ein tanzendes Auto. Die Idee ist cool und die Musik ist klasse. (Von wem ist die eigentlich?) Der erste Spot gefällt mir noch besser als der zweite, in dem das Auto Schlittschuh läuft, aber gut sind beide. Dann hat mir gut gefallen der erste Teil der Joghurt-Werbung, wo Mijooonen von Früchten im Mixer landen. Leider haben sie genau diese Textpassage später raus genommen und die Nachfolgewerbung reicht da nicht ganz ran. Schlicht und doch schön ist die letzte gute, die mir gerade einfällt: die mit dem Wägelchen, dem Knöllchen und dem Becherchen. </p>
<p>Für diesen Eintrag habe ich extra eine neue Kategorie erschaffen: <em>Fernsehweiterbildung</em>. Ebenfalls ein tolles neues Wort meiner lieben Kollegin, welches ich in meinen Wortschatz aufgenommen habe :-)</p>
<h3>Update</h3>
<p>Es sind übrigens keineswegs Hausfrauen und -männer als Personen gemeint, sondern ausschließlich das vermittelte Bild in der Werbung! Ihr macht einen tollen Job! Das wollte ich nur noch mal klarstellen! ;-)<br />
<small>14.21 Uhr</small></p>
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		<title>Das Kleingedruckte</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Sep 2006 18:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Berliner Fenster, dem U-Bahn-Fernsehen der Hauptstadt, läuft seit einiger Zeit Mobilfunkwerbung. Auf dem zweigeteilten Bildschirm ist links die Werbung eines Mobiltelefons zu sehen und rechts &#8211; formatfüllend und doch nicht zu lesen &#8211; das Kleingedruckte. Wie bescheuert! Aber ich versteh schon, sie müssen den Kunden diese Daten zugänglich machen ;-) für 2 Euro pro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://berliner-fenster.de">Berliner Fenster</a>, dem U-Bahn-Fernsehen der Hauptstadt, läuft seit einiger Zeit Mobilfunkwerbung. Auf dem zweigeteilten Bildschirm ist links die Werbung eines Mobiltelefons zu sehen und rechts &#8211; formatfüllend und doch nicht zu lesen &#8211; das Kleingedruckte. Wie bescheuert! Aber ich versteh schon, sie müssen den Kunden diese Daten zugänglich machen ;-) für 2 Euro pro Sekunde.</p>
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		<title>Vorrundenaus!! Bitte!!</title>
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		<pubDate>Thu, 18 May 2006 19:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin jetzt schon so was von bedient von der Fußballweltmeisterschaft, dass sie von mir aus gar nicht erst beginnen muss! Bislang hab ich mindestens 20 Werbungen (ohne die permanenten Wiederholungen derselben!) im Fernsehen gesehen, die irgendwas mit Fußball zu tun haben. Dazu kommen die Programmvorschauen, Rückblicke, Interviews mit Leuten, deren Meinung keinen interessiert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin jetzt schon so was von bedient von der Fußballweltmeisterschaft, dass sie von mir aus gar nicht erst beginnen muss! Bislang hab ich mindestens 20 Werbungen (ohne die permanenten Wiederholungen derselben!) im Fernsehen gesehen, die irgendwas mit Fußball zu tun haben. Dazu kommen die Programmvorschauen, Rückblicke, Interviews mit Leuten, deren Meinung keinen interessiert und die selten ganze Sätze zustande bringen. Und das, ohne dass ein Spiel auch nur angepfiffen wurde. </p>
<p>In der Draußenwelt ergeht es mir auch nicht besser: überall Plakate, Fahnen, Fahnen mit Idioten dran, Werbung. Fußball-Essen, Fußball-Kleidung, Fußball-Fernseher und weiß der Geier was noch. Es wird den Fußballuninteressierten quasi unmöglich gemacht, dem aus dem Weg zu gehen. Wenn ich sonst, im täglichen Leben, noch über die Fußball-Sendungen wegzappen kann oder die paar wenigen Menschen und ihre Devotionalien ausblenden kann, bleibt im Moment nur noch der Blick gen Himmel, in der Hoffnung nicht irgendeinen Zeppelin mit FIFA-Werbung zu sehen. Besser ich schau auf die Erde &#8211; wegen der Hundescheiße! Welch schöner Anblick! Einzige Alternative zum Wegsehen: Seine Abneigung weiterhin gut pflegen ;-) </p>
<p>Wäre ich zur Zeit etwas flüssiger, hätte ich schon ein T-Shirt mit dem Titel dieses Eintrags oder dergleichen. Da das Schicksal aber unausweichlich ist, versuche ich das böse F-Wort so selten wie möglich an meine Ohren dringen zu lassen. Und wenn es so weit ist, heißen wir die Welt willkommen bei Freunden! *g*</p>
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		<title>Einheimische Waren</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 10:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich gestern eine Sendung über Deutschland gesehen habe, über Firmen, die nach der Wiedervereinigung in Konkurs gegangen sind, über das Abwandern von deutschen Firmen nach Fernost und die allgemeine, fortschreitende Globalisierung, wollte ich heute mal nach Firmen suchen, die in Deutschland produzieren. Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Spontan ist mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich gestern eine Sendung über Deutschland gesehen habe, über Firmen, die nach der Wiedervereinigung in Konkurs gegangen sind, über das Abwandern von deutschen Firmen nach Fernost und die allgemeine, fortschreitende Globalisierung, wollte ich heute mal nach Firmen suchen, die in Deutschland produzieren.</p>
<p>Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Spontan ist mir da <a title="Trigema" href="http://trigema.de/">Trigema</a> eingefallen, die sogar Fernsehwerbung dafür machen. Ich hätte vermutet, dass es eine Initiative für den Produktionsstandort Deutschland gibt, konnte aber bislang nichts finden. Es gibt natürlich eine Menge Unternehmen, die <strong>auch</strong> (noch) in Deutschland produzieren und hier hoffentlich die Arbeitsplätze erhalten. Dazu gehören beispielsweise: <a title="Adidas " href="http://www.adidas.com/de/shared/brandselector.asp">Adidas</a>, <a title="Agfa Deutschland" href="http://www.agfa.com/germany/">Agfa</a>, <a title="Carl Zeiss" href="http://www.zeiss.de/de/home.nsf">Carl Zeiss</a>, <a title="Siemens" href="http://siemens.de/index.jsp">Siemens</a>,<a title="BASF" href="http://corporate.basf.com/de/?id=V00-okpGI8EcGbcp4*q"> BASF</a> u. v. a. Alle genannten sind aber ohnehin Weltkonzerne und können es sich leisten, im Ausland zu produzieren. Und die einzelnen Produktionsbestandteile kommen sowieso aus der ganzen Welt. Ein rein deutsches Produkt zu kaufen, wird also schwer &#8211; zumal das z. B. mit dem Baumwollanbau hier etwas schwierig wird ;-) Das ist vielleicht auch nicht der Punkt, denn wer mag schon auf Kaffee verzichten?</p>
<p>Was mich gleich zum nächsten Gedanken führt. Da selbstverständlich nicht alles in Deutschland hergestellt wird und wir durch den weltweiten Handel auch in den Genuss von Gewürzen, Tee, Kaffee, Tabak, u.s.w. kommen, ist es vielleicht wichtiger, darauf zu achten, dass diese Produkte unter fairen Bedingungen gehandelt und hergestellt werden. Ikea, mein Allerlieblingskaufhaus, lässt seine Waren weltweit produzieren, stellt aber an seine Lieferanten <a title="Ikeas Auflagen an Lieferanten" href="http://www.ikea.com/ms/de_DE/about_ikea/social_environmental/low_price.html">Mindestanforderungen</a> in puncto Arbeitsbedingungen und Umweltschutz und verbietet Kinderarbeit. So ähnlich hält es C &#038; A, die meines Wissens nach gar nicht in Deutschland produzieren lassen, aber ihren Lieferanten ebenfalls <a title="C &#038; A Mindestanforderungen an Lieferanten" href="http://www.cunda.de/aboutUs/socialResponsibility/ethics/globalIndustry/">Auflagen</a> für die Produktionsbedingungen machen.<img hspace="10" border="0" align="right" id="image46" alt="transfair.jpg" src="http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2006/02/transfairVorschaubild.jpg" /></p>
<p>Fairtrade-Abkommen gibt es auch für Kaffee, Tee und andere Waren aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Organisationen <a title="Transfair" href="http://www.transfair.org/">Transfair</a> und <a title="Fairtrade" href="http://www.fairtrade.at/phps/index.php">Fairtrade</a> haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebens- und Arbeitsbedingungen dort zu verbessern. Das Unternehmen selbst handelt nicht mit Waren, sondern vergibt für fair gehandelte Waren ein Siegel. Für Andis Senseo-Maschine kaufen wir leckeren <a title="Valentinos Kaffee Crema" href="http://www.transfair.org/produkte/kaffee/kauf/index.php">Kaffee</a>, der mit diesem Siegel ausgestattet ist.</p>
<p>Was ich gesucht habe bzw. interessant finden würde, ist eine Liste mit Firmen, die Waren des täglichen Gebrauchs (Konsumgüter, Kleidung, Baumaterialien, &#8230;) in Deutschland produzieren und somit auch hier die Arbeitsplätze erhalten. Das heißt zwar noch nicht, dass diese Stellen dann auch mit Bundesbürgern besetzt werden (siehe <a title="polnische Arbeiter bei Tönnies" href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/538042.html?p=2&#038;nv=ct_cb">Tönnies</a> oder Wiesenhof), aber für einen ersten Überblick würde das reichen. Gefunden habe ich ein paar Seiten von Herstellern unterschiedlicher Waren und Berichte über mögliche zukünftige Produktionen in Deutschland, wie z. B. die Herstellung von <a title="Display-Produktion in Deutschland" href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/60676/">Flachbildschirmen</a>, <a title="IT-Security" href="http://gamma.apsec.de/apsec/apsecPortal.nsf/(TNachrichten)/A3EC3D5D369EAA12C1256FEB002E9F37?OpenDocument">IT-Sicherheitslösungen</a>, <a title="Fliesen =)" href="http://www.fliesenverband.de/deutsch/dt_fliesen/mitte.html">Fliesen</a> und <a title="Nahrungsergänzung" href="https://www.powerstar.de/de/welcome/popup_germany.html">Nahrungsergänzung</a>.</p>
<p>Da es sich ohnehin nicht in allen Bereichen umsetzen lässt, deutsche Produkte zu kaufen, werde ich in Zukunft mal darauf achten, welche Waren hier aus der Region kommen und je nach finanziellen Möglichkeiten den lokalen Mittelstand mit dem Kauf unterstützen. Andi meinte aber schon, dass z. B. die Butter aus Brandenburg, im Verhältnis zur normalen (billigen) Deutschen Markenbutter, 40 Cent mehr kostet. Ich werde das mal rausfinden.</p>
<p>Über das Siegel &#8220;<a title="made in germany" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Made_in_Germany">made in germany</a>&#8221; habe ich noch etwas interessantes, für mich neues, erfahren. Das von Groß Britanien erlassene Handelsmarkengesetz von 1887 diente nämlich ursprünglich dazu, die Briten vor minderwertiger, deutscher Ware zu warnen und sie zum Kauf einheimischer Produkte zu bewegen. Da aber viele Waren tatsächlich besser waren als britische, wurde aus der Kennzeichnung bald ein Qualitätssiegel. Das hatten sich die Briten sicher anders gedacht =)</p>
<p>Zu der o. g. Baumwollproblematik ist mir aber noch was eingefallen. <a title="Hanf auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanf">Hanf</a> wächst hier nämlich ganz gut und <strong>sämtliche</strong> Bestandteile der Pflanze können für vielerlei Waren verwendet werden. Ich habe schon mehrfach Berichte über Versuche in Deutschland gesehen, die alle zu positiven Ergebnissen geführt haben. Leider zeigt die Wirtschaft kein wahres Interesse daran. Und bevor jetzt jemand schreit und Angst hat, seine Kinder würden nur noch stoned am Ackerrand liegen: der THC-Gehalt von Nutzhanf ist so gering, dass der Raucher wahrscheinlich nach dem Genuss des ganzen Feldes noch nichts merken würde ;-)</p>
<p>So, genug geschrieben. Bis bald!</p>
<p>Kaddi</p>
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