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	<title>Kaddi und das Leben in der Draussenwelt &#187; Menschen</title>
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		<title>Da ist aber einer früh dran.</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 16:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Draussenwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich steh ja auf Weihnachten, aber es ist wohl doch noch nicht ganz so weit&#8230; Gesehen heute (27. September &#8211; knapp 3 Monate vor Weihnachten!) in der Veteranenstraße, Berlin Mitte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/09/img_0795.jpg"><img src="http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/09/img_0795-300x172.jpg" alt="" title="img_0795" width="300" height="172" class="aligncenter size-medium wp-image-531" /></a></p>
<p>Ich steh ja auf Weihnachten, aber es ist wohl doch noch nicht ganz so weit&#8230;</p>
<p>Gesehen heute (27. September &#8211; knapp 3 Monate vor Weihnachten!) in der Veteranenstraße, Berlin Mitte. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn man glaubt, man ist allein&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 08:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Draussenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaddi]]></category>
		<category><![CDATA[Absurdes]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade, auf dem Weg in den Ostflügel1, habe ich mich gefragt, wie viel von dem, was ich denke, ich wohl laut oder wenigstens halb laut sage&#8230; Realistisch betrachtet ist es wahrscheinlich so, dass der &#8220;wache&#8221; Mensch, sobald er die Gegenwart anderer wahrnimmt, aufhört Selbstgespräche zu führen. Andererseits sehe ich sehr oft Menschen, die ganz offensichtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade, auf dem Weg in den Ostflügel<sup><a href="http://draussenwelt.de/2008/01/wenn-man-glaubt-man-ist-allein/#footnote_0_361" id="identifier_0_361" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="zur Toilette ;-) ">1</a></sup>, habe ich mich gefragt, wie viel von dem, was ich denke, ich wohl laut oder wenigstens halb laut sage&#8230;</p>
<p>Realistisch betrachtet ist es wahrscheinlich so, dass der &#8220;wache&#8221; Mensch, sobald er die Gegenwart anderer wahrnimmt, aufhört Selbstgespräche zu führen. Andererseits sehe ich sehr oft Menschen, die ganz offensichtlich in (teils wilde) Diskussionen mit sich oder imaginären Freunden vertieft sind, während sie in der Stadt unterwegs sind. </p>
<p>Ich führe auch häufig Selbstgespräche und finde das nicht weiter tragisch, schließlich sind Selbstgespräche immer sehr konstruktiv ;-D Niemand widerspricht dir, du findest Zustimmung und Unterstützung und weißt immer jemanden auf deiner Seite. Hat also definitiv Vorteile *g* </p>
<p>Die Frage ist nur, ob ich dabei wirklich so selten wie ich meine die Lippen bewege. Und wenn ich es tue, ob mich Fremde dann für genau gestört halten, wie ich sie :-D Nicht, dass mich das stören würde. Es darf sich jeder seine Meinung bilden und in Berlin ist es ohnehin egal, was andere von einem denken. Hier gibt es so viele Wahnsinnige und Durchgeknallte (positiv wie negativ), da kommt es auf die, die (nur) Selbstgespräche führen, nun wirklich nicht an. </p>
<p>Vielleicht sollte ich mal eine Kamera aufstellen und aufzeichnen, was ich so tue wenn ich allein bin und gerade selbst nicht hingucke. Das wäre sicher ein Spaß! </p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_361" class="footnote">zur Toilette ;-) </li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Freiheit statt Angst!</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 22:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Draussenwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war heute auf der allerersten Demonstration* in meinem Leben. Sie stand unter dem Motto &#8220;Freiheit statt Angst &#8211; Stoppt den Überwachungswahn&#8221; und richtete sich dementsprechend gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung, gegen generelle Protokollierung und Kontrolle sämtlicher Kommunikationswege und die Überwachung aller Bundesbürger. Ich bin kein sehr politischer Mensch, daher werde ich darauf verzichten, den Sachverhalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war heute auf der allerersten Demonstration* in meinem Leben. Sie stand unter dem Motto <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6890_kl.JPG' title='Kaddi auf der Demo'><img align="right" hspace="5" vspace="2" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6890_kl.thumbnail.JPG' alt='Kaddi auf der Demo' /></a><strong>&#8220;Freiheit statt Angst &#8211; Stoppt den Überwachungswahn&#8221;</strong> und richtete sich dementsprechend gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung, gegen generelle Protokollierung und Kontrolle sämtlicher Kommunikationswege und die Überwachung aller Bundesbürger. </p>
<p>Ich bin kein sehr politischer Mensch, daher werde ich darauf verzichten, den Sachverhalt von <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6992_kl.JPG' title='img_6992_kl.JPG'><img align="right" hspace="5" vspace="2" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6992_kl.thumbnail.JPG' alt='img_6992_kl.JPG' /></a>dieser Seite zu beleuchten. Aber ich sehe doch, dass unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung oder der Anschlagsvermeidung, von der Politik Schritte unternommen werden, die die Rechte und Freiheiten der Bürger einschränken. In diesem Zusammenhang sind wohl so Unworte wie Bundestrojaner, Onlinedurchsuchungen oder biometische Pässe zu nennen. Und da ich weder persönliche Daten von meinem Rechner noch meine Krankengeschichte oder meine Kontobewegungen in den persönlichen Datenbanken unseres Innenministers stehen haben möchte, bin ich heute zu dieser Demo gegangen. </p>
<p>Das war ein bisschen spannend und auch aufregend und manchmal mitreißend und beängstigend. Ich bin natürlich mit Andi hingegangen, der auch darüber <a href="http://www.splitbrain.org/blog/2007-09/22-stasi_2.0">bloggt</a>. Er hat einen ausführlicheren Beitrag geschrieben, der sehr lesenswert ist und außerdem an die 30 Fotos enthält. </p>
<p>Am Brandenburger Tor gab es erst noch ein paar kurze Redebeiträge, u. a. von einem Vertreter der Ärzteverbände und einer ver.di-Vertreterin. Pünktlich um 15:15 Uhr wurde der Aufbruch zum<a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6928_kl.jpg' title='img_6928_kl.jpg'><img align="left" hspace="5" vspace="2" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6928_kl.thumbnail.jpg' alt='img_6928_kl.jpg' /></a> Spaziergang verkündet, was mich schon sehr erstaunt hat, weil es doch eigentlich nie pünktlich los geht. Ging es auch nicht. Es ging nämlich nicht vorwärts, nachdem wir uns in die Marschrichtung umgedreht hatten. Entweder hatten die hinten nicht gehört, dass es los geht oder sie wurden aufgehalten, weil die Gesetzeshüter Taschen kontrollieren wollten, oder sie wussten vielleicht auch gar nicht wohin. Man weiß es nicht. </p>
<p>Dann sind wir aber irgendwann doch los spaziert und konnten viele lustige Plakate sehen und <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6894_kl.JPG' title='img_6894_kl.JPG'><img align="left" hspace="5" vspace="2" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6894_kl.thumbnail.JPG' alt='img_6894_kl.JPG' /></a>Musik hören und Touristen begaffen. Ein ganz klein bisschen hatte es ja was von Love Parade, aber vielleicht auch nur, weil so viele Menschen hinter Wagen auf der Straße liefen ;-) Bis zum Alex, wo eine Zwischenkundgebung stattfand, hatte ich auf jeden Fall Spaß. Das Wetter war ja auch spitzenmäßig. Und nachdem wir dort noch kurz weiteren Rednern gelauscht hatten, ging es in einer kleinen Schleife weiter &#8211; diesmal waren wir ziemlich weit vorn. </p>
<p>An einer provisorisch errichteten Ampel hatten wir auf ein paar Steinschwellen stehend einen guten Blick auf den Demonstrationszug, der sich jetzt erst in seiner ganzen Länge zeigte. Ich war wirklich beeindruckt, wie viele Menschen dort waren. Erste Schätzungen des Veranstalters besagten, dass 15.000 Demonstranten gekommen waren. Wenn gleich es natürlich mehr hätten sein sollen &#8211; ca. 82 Millionen, wie der Organisator sich gewünscht hatte ;-) </p>
<p>Mulmig wurde mir, als uns ein sehr langer und sehr eng stehender schwarzer Block passierte &#8211; links und rechts flankiert von Polizei. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Block">Schwarzer Block</a> ist ja ein oft gebrauchtes Wort seit einiger Zeit (zuletzt wohl während des G8-Gipfels in Heiligendamm), aber es trifft das Erscheinungsbild einfach auch ziemlich gut. Ohne dass, meines Wissens nach, zu diesem Zeitpunkt schon irgendwas passiert wäre, war die Stimmung doch plötzlich nicht mehr so entspannt. Die Energie, die von diesem kompakten Paket Menschen ausging, war enorm. </p>
<p>Ich war fast erleichtert, als die von der Polizei eingepferchte Masse vorüber war und im <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6922_schaubles.jpg' title='img_6922_schaubles.jpg'><img align="right" hspace="5" vspace="2" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/09/img_6922_schaubles.thumbnail.jpg' alt='img_6922_schaubles.jpg' /></a>Anschluss wieder ein Wagen mit heiterer Musik und fröhlicheren Menschen kam. Aber trotzdem war seit dem mein Bedarf an Demo gedeckt und ich hatte genug gesehen. Der Zug kam danach mehrfach zum Stehen, weil es wohl doch Reibereien gab, in Folge derer es auf Seiten der Demonstranten auch Verletzte gab. Ich möchte das gar nicht beurteilen, wer da wie Schuld ist. Und ich möchte weder auf der einen noch auf der anderen Seite (geschweige denn dazwischen) stehen, aber ich glaube auch, dass es nicht zu dieser &#8220;explosiven&#8221; Stimmung käme, wenn die Demonstranten nicht so eingekreist würden. Das erscheint mir doch etwas provokativ. </p>
<p>Als Unter den Linden wieder alles zum Stehen kam, weil die Polizei wohl einzelne aus dem Block aussortiert hat, war für uns Schluss. Wir sind noch kurz zurück zu dem Wagen mit elektronischer Musik gegangen, damit Kaddi (ja, ich rede in 3. Person von mir ;-)) ein bisschen rumhübbeln konnte und dann sind wir abgezogen. Erst noch zur Futteraufnahme in eine Fastfood-Kette und dann nach Hause. Und nu´ bin ich ganz schön kaputt &#8211; es waren letztlich doch fast 6 Stunden, viel länger als geplant. </p>
<p>Zum Schluss noch ein paar Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/125/116/lang,de/">Stoppt die Vorratsdatenspeicherung</a> &#8211; Aufruf zur Demo, Informationen zum Sachverhalt</p>
<p><a href="http://www.foebud.org/datenschutz-buergerrechte/vorratsdatenspeicherung/demo-2007-09-22-berlin-erfolg">foebud.org</a> &#8211; Mitorganisator der Demo; Betrag über Verlauf und Erfolg der Demo</p>
<p><a href="http://www.schaeuble-wegtreten.de/">Schäuble! Wegtreten!</a> &#8211; Petition gegen Schäuble; der <a href="https://sslsites.de/schaeuble-wegtreten.de/sign.php">Link</a> zum Mitmachen ist gleich oben auf der Seite! ;-) </p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/96388">heise</a> &#8211; Polizeizugriffe bei Demo gegen den Überwachungsstaat</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/96385">heise</a> &#8211; Tausende Bürger demonstrieren für &#8220;Freiheit statt Angst&#8221;</p>
<p><small>* zählt man die Love Parade nicht mit </small></p>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 10:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik und Kram]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischennetz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[oder anders gesagt: Einen schönen System-Administrator-Tag! Und Grüße! =) Und meinen Dank an die Mitarbeiter des Rechenzentrums der FHTW für Ihre freundliche Hilfe bei technischen Problemen und die nahezu lückenlose Aufrechterhaltung des Systems/Netzwerkverkehrs. Und Grüße auch an alle anderen Sysadmins :-) Seit ich in der FH arbeite &#8211; außerhalb dieses geschlossenen Ökosystems von AI-Studenten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder anders gesagt:</p>
<p>Einen schönen System-Administrator-Tag!</p>
<p>Und Grüße! =)<br />
Und meinen Dank an die Mitarbeiter des <a href="http://www.rz.fhtw-berlin.de/">Rechenzentrums</a> der FHTW für Ihre freundliche Hilfe bei technischen Problemen und die nahezu lückenlose Aufrechterhaltung des Systems/Netzwerkverkehrs.<br />
Und Grüße auch an alle anderen Sysadmins :-)</p>
<p>Seit ich in der FH arbeite &#8211; außerhalb dieses geschlossenen Ökosystems von AI-Studenten und dafür mit meinen beiden Muggel*-Kolleginnen -, ist mir erstmals wirklich bewusst geworden, welchen Stellenwert / welchen Ruf / welches Ansehen Informatiker haben. Sobald irgendwas nicht geht, heißt es z. B. &#8220;Da haben bestimmt wieder die Typen vom Rechenzentrum dran rumgepfuscht&#8221;. Völliges Unverständnis herrschte, als unsere Daten auf einen neuen Server umgezogen wurden. (Das sind unsere Verzeichnisse; die sollen da die Finger von lassen; warum überhaupt ein neuer Server; warum sagen die nicht vorher Bescheid?) Alles unklar. Erklärungsversuche zwecklos. Mein Statement, dass die RZler, mit denen ich bislang zu tun hatte, sehr nett und hilfsbereit waren und dass es vor allem deren Aufgabe ist, diese Dinge zu tun, damit wir überhaupt mit den Daten auf dem Server und im Netzwerk arbeiten können und auf unsere Webseiten zugreifen können, wird kopfschüttelnd und mit großen Zweifeln an meinem Verstand zur Kenntnis genommen.<br />
Andererseits sagen sie aber auch, dass unsere Netze (Telefon/IT) wesentlich stabiler sind, als sie es von ihren vorherigen Arbeitsstellen gewohnt waren. Dass das auch den Admins zu verdanken ist, scheint nicht so recht durchzudringen. Ganz zu schweigen davon, dass wir ihnen bei auch nur leicht technischen Dingen helfen sollen&#8230;</p>
<p>Meine Kollegin nennt sie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fraggle_Rock">Fraggles</a> (en), die Geeks und Nerds dieser Welt (zwei Wörter, die ihnen nichts sagen). Ich finde, Fraggles ist eine lustige Bezeichnung und gar nicht böse gemeint. Von Zeit zu Zeit berichtet sie von den Fraggles aus ihrem Freundeskreis, die überwiegend Ingenieure sind. Ich nehme an, der Unterschied zwischen Informatikern und Ingenieuren ist nicht so riesig. Ihr Freund ist selbst Ingenieur, von dessen liebenswerten &#8220;Eigenschaften&#8221; sie mir oft berichtet. Bei Informatikern scheint sie diese aber nicht zu erwarten. Bevor ich jetzt seitenlang ausführe, welche Vorteile ein Geek gegenüber einem anderen Mann hat, verweise ich auf diesen <a href="http://www.craigslist.org/about/best/sfo/66795671.html">Artikel</a> (en) &#8211; besser kann ich es auch nicht beschreiben! Alles Gründe, die dazu beitragen, dass ich meinen so sehr liebe =)</p>
<p>Neulich habe ich die Vorschau zu einer Sendung gesehen, die aus &#8220;Freaks&#8221;, wie sie sagen, &#8220;normale Menschen&#8221; machen. (&#8230;wenn ich diese Tussis schon sehe&#8230; argh!) Der eine von den beiden <em>Freaks</em> war Rollenspieler &#8211; zugegebenermaßen wohl ein recht obsessiver, was ja auch nicht Not tut, aber jedem das Seine &#8211; an sich aber kein gruseliger Typ. Die Vorbehalte gegenüber Rollenspielern und Rollenspiel scheinen in der (mich beruflich umgebenden) Muggelwelt ebenso ausgeprägt, wie die gegenüber Informatikern. </p>
<p>Ich kenne mehr (Live-)Rollenspieler als Informatiker und alle, die mir einfallen, sind durchweg sehr nett, hilfsbereit, wenig oberflächlich, sehr offen und normal bis gut aussehend (nach meinem Geschmack ;-)). Da gibt es auch &#8211; wie bei den Informatikern &#8211; ungepflegte Exemplare mit langen und/oder dreckigen Fingernägeln z. B., aber die gibt es in der &#8220;normalen Welt&#8221; auch. </p>
<p>Was ich aber eigentlich sagen wollte war: Love your Geek (I do) und </p>
<p><center><strong>Happy Sysadmin-Day</strong></center></p>
<p><small>*Seit Harry Potter, aber vor allem seit wir <a href="http://draussenwelt.de/2007/01/geocaching/">Geocachen</a>, sind alle &#8220;Nichteingeweihten&#8221; in eine bestimmte Thematik Muggel :-)</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gegen Zensur! Against censorship!</title>
		<link>http://draussenwelt.de/2007/06/gegen-zensur-against-censorship/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jun 2007 18:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Draussenwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
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		<description><![CDATA[flickr ist ein (zu Yahoo gehörendes) Online-Foto-Portal, bei dem ich Bilder veröffentliche, die meine Freunde, die Familie zu Hause und &#8211; so ich das möchte &#8211; der Rest der Welt sehen soll. Es ist eine tolle Webseite mit tollen technischen Möglichkeiten. Sie ist auch toll, weil ich dort lange durch die Bilder surfen und dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>flickr ist ein (zu Yahoo gehörendes) Online-Foto-Portal, bei dem ich Bilder veröffentliche, die meine Freunde, die Familie zu Hause und &#8211; so ich das möchte &#8211; der Rest der Welt sehen soll. Es ist eine tolle Webseite mit tollen technischen Möglichkeiten. Sie ist auch toll, weil ich dort lange durch die Bilder surfen und dabei abschalten kann. </p>
<p>Seit kurzem ist es jetzt aber so, dass für Nutzer aus Deutschland, China, Singapur, Hong Kong <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/06/flickr_nocensorship.jpg' title='Think, flickr, think!'><img width="280" align="right" hspace="3" vspace="2" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2007/06/flickr_nocensorship.jpg' alt='Think, flickr, think!' /></a>und Korea der Zugriff auf Bilder mittels eines Filters beschränkt ist. Meldet sich jemand aus diesen Ländern mit seiner (inländischen) Yahoo-ID, die unterdessen für alle flickr-accounts nötig ist, an, bekommt er nur noch Fotos zu sehen, die als &#8220;unbedenklich&#8221; eingestuft werden. Und das, um den örtlichen gesetzlichen Bestimmungen (des Jugendschutzes) zu genügen. </p>
<p>Nichts gegen Jugendschutz! Ich habe selbst einen kleinen Bruder, den ich vor Dingen, die nicht seinem Alter angemessen sind, beschützen möchte! Aber hallo?! In &#8220;jeder&#8221; Werbung sind Brüste, es gab schon Brüste in der Werbung als ich noch klein war; in der Bravo sind regelmäßig Brüste zu sehen und jeder, der in einem einigermaßen normalen Elternhaus groß geworden ist, hat seine Eltern nackt gesehen! Zum Glück, wie ich meine. Aber es geht hier natürlich nicht nur um Brüste. </p>
<p>So lange diese bei flickr veröffentlichten Bilder in einem enger oder weiter gefassten künstlerischem Rahmen bleiben, rechtfertigt absolut nichts diese Zensur. Und ich habe noch keine Bilder dort gesehen (und ich habe danach gesucht!), die ich in diesen Rahmen nicht einordnen würde. Das ist aber auch nicht der Punkt. Und es liegt ohnehin im Auge des Betrachters, was ästhetisch und was pornografisch ist. Auf pornografische oder menschenverachtende Bilder treffe ich im Netz überall &#8211; sie nicht anzusehen, ist fast unmöglich. Jeder kommt daran. Auch Kinder &#8211; die das Internet teilweise besser bedienen können als ihre Eltern. </p>
<p>flickr ist nun aber &#8211; im Gegensatz zu diversen anderen Plattformen &#8211; gar nicht dafür angelegt, pornografische oder in anderer Weise (jugend)gefährdende Bilder zu verbreiten. Trotzdem wird es zensiert. Erwachsenen (mir) werden vom Dienstanbieter &#8211; nicht etwa vom Fotografen &#8211; Bilder vorenthalten, die ich gern sehen möchte; die der Fotograf gerne zeigen möchte. Die Plattform lebt doch von den Fotografen und den Menschen, die die Bilder angucken und kommentieren. flickr lebt doch erst durch die Diskussionen und Kommentare zu den Bildern!</p>
<p>Um noch mal zu dem Maßstab zu kommen, mit dem hier gemessen wird: Ich &#8211; und die Kinder, die ggf. mit am &#8220;Abendbrottisch&#8221; sitzen &#8211; muss mir zu den 20:00 Uhr-Nachrichten seit einiger Zeit Leichen ansehen. Wer &#8220;beschützt&#8221; uns davor? Wer nun argumentiert, dass der Tod nun mal zum Leben gehört und dass die Welt nun mal so (grausam) ist, dem muss ich dieses Argument wieder vorhalten: Zum Leben gehört auch Nacktheit und Sexualität und Brüste und Popos. Aber &#8211; und da stimme ich dem zu: keine frauen- oder menschenverachtenden Bilder und auch keine Leichen von in Kriegsgebieten ermordeten Menschen und Kindern!</p>
<p>Und in welche Riege von Ländern wird Deutschland da eingereiht?? China? Singapur? Bislang war ich der Meinung, dass sich Deutschland in puncto Meinungs- und Pressefreiheit, Achtung der Grundrechte etc. doch um einiges von China (und den anderen aufgeführten Staaten) unterscheidet. Aber ist das noch so? Speicherung biometrischer Daten, Überwachung, Bundestrojaner, Zensur&#8230; alles ein Brei. </p>
<p>Dieses Thema wird natürlich auch ausführlich an anderen Stellen erörtert. Hier ein paar Links:<br />
- <a href="http://www.pl0g.de/wordpress/2007/06/13/flickr-nervt-die-user-thinkflickrthink/"><em>Flickr nervt die User</em> bei plOg</a> (dt. mit Erklärungen)<br />
- <a href="http://www.flickr.com/groups/keine_zensur/discuss/72157600348485468/#comment72157600349095050"><em>Keine Zensur-Diskussion</em> bei flickr</a> (dt.)<br />
- <a href="http://www.splitbrain.org/blog/2007-06/14b-censorship_2.0"><em>Censorship 2.0</em> bei splitbrain</a> (en.)<br />
- <a href="http://www.alltagskakophonie.de/2007/06/14/the-silly-24-hours-of-flickr/"><em>The silly 24 hours of flickr</em> auf alltagskakophonie</a> (dt. mit Erklärungen)<br />
- <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/91085"><em>Ärger um neue Flickr-Filter</em> bei Heise</a> (dt.)</p>
<p>Wenn Du, mein Leser, dich auch gegen diese Zensur aussprechen möchtest, kopiere und verbreite das Bild. Hintergründe und Infos findest du unter den Links und bei <a href="http://www.flickr.com/photos/atomtigerzoo/">atomtigerzoo</a>, vom dem das obrige Bild  stammt. Vielen Dank dafür. </p>
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		<title>U-Bahn-Erlebnisse III &#8211; Spiegeläffchen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 07:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Draussenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist wieder an der Zeit, über die kleinen, teils amüsanten, Geschehnisse zu berichten, denen ich auf meinen täglichen U-Bahnfahrten beiwohnen darf. Heute möchte ich mal meine Faszination darüber zum Ausdruck bringen, mit welcher Hingabe sich Menschen in der gegenüberliegenden Scheibe selbst betrachten. Ein junger Mann, in oben merkwürdig weiter, dafür an den Beinen recht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder an der Zeit, über die kleinen, teils amüsanten, Geschehnisse zu berichten, denen ich auf meinen täglichen U-Bahnfahrten beiwohnen darf. Heute möchte ich mal meine Faszination darüber zum Ausdruck bringen, mit welcher Hingabe sich Menschen in der gegenüberliegenden Scheibe selbst betrachten.</p>
<p>Ein junger Mann, in oben merkwürdig weiter, dafür an den Beinen recht enger, Sporthose, wird nicht müde, seine zuckenden Oberarmmuskeln, die nebenbei bemerkt wenig beeindruckend waren, zu betrachten. Immer wieder richtet er sein Base-Cap und posiert für sich selbst. Seinen Oberkörper platziert er so, dass er ihn trotz eines Mannes ihm gegenüber noch in der Scheibe sehen kann, was dazu führt, dass er recht seltsam dasitzt. </p>
<p>Meine Beobachtungen mache ich so unauffällig wie möglich, damit er nicht auch noch das Gefühl bekommt, er hätte Bewunderer! </p>
<p>An einem anderen Tag sitzt mir ein Püppchen (vielleicht 16 oder 17) gegenüber. Sie fummelt sich ununterbrochen in den Haaren rum, legt die einzelnen Strähnen zurecht und betrachtet sich von allen Seiten, streicht wieder eine Strähne beiseite und begutachtet ihr Werk in der Scheibe neben meinem Kopf. Bestimmt 8 Stationen lang. Selbst mein amüsiertes Grinsen, irritiert sie nicht. Sich die Haare zu machen, scheint bei Frauen das Pendant zum Muskelspiel der Jungs zu sein. Nur die Herren mit besonders gegelten oder gefönten Haaren korrigieren des Öfteren deren Sitz mit Blick in die Fensterscheiben. </p>
<p>In derselben Bahn wie der junge Mann mit dem Cap befindet sich noch ein weiteres nettes Exemplar. Ein schokobrauner Pubertant steht vor der Tür und hängt mit beiden Armen oben an der Querstange. Während der mit seinem Kumpel redet (beide tragen Muscle-Shirts &#8211; bei ca. 10 °C), schaut er sich selbst in die Augen. Erst übt er den Gangsterblick, dann flirtet er fast mit sich selbst. Selbstverständlich immer auch einen Blick auf seine kontrahierenden Oberarmmuskeln gerichtet. </p>
<p>An einem Abend vor ein paar Wochen fahre ich mit einer ältere Dame, die möglicherweise auf dem Weg ins Theater ist. Sie ist edel gekleidet, doch auch sie fuhrwerkt sich durch die &#8211; bis dahin perfekt sitzende &#8211; Frisur als sie sich vor dem Ausstieg in der Tür sieht. Was der Sache nicht unbedingt zum Vorteil gereicht, aber ich find´s toll, was einem so an kostenfreier Unterhaltung geboten wird! ;-) </p>
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		<title>Die Bewältigung der eigenen Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 13:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Family und Kaddi]]></category>
		<category><![CDATA[Absurdes]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammbaum]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem erhielt ich einen Anruf eines weiter entfernten Familienmitgliedes mit der Bitte, eine (schon lange verstorbene) Person aus dem Stammbaum zu löschen. Diese Person war entsetzt darüber, dass es bei der Google-Suche gleich der erste Treffer war! Die Menschen in dem Ort würden sicher auch danach suchen und das sollten sie nicht finden! Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem erhielt ich einen Anruf eines weiter entfernten Familienmitgliedes mit der Bitte, eine (schon lange verstorbene) Person aus dem Stammbaum zu löschen. Diese Person war entsetzt darüber, dass es bei der Google-Suche gleich der erste Treffer war! Die Menschen in dem Ort würden sicher auch danach suchen und <em>das</em> sollten sie nicht finden! Was genau <em>das</em> ist, erfuhr ich nicht. Aber während des Telefonats dämmerte mir, dass es sich um einen Eintrag mit einem dieser alten Soldatenfotos handeln musste. Erwähnt wurde das Bild allerdings mit keiner Silbe &#8211; nur immer wieder die Bitte, die Person zu löschen. Es wurde noch vielsagend auf eine SPD-Angehörigkeit hingewiesen und dass es ein Unternehmen mit gleichem (Nach)Namen gäbe, sonst aber wenig konkretes zu den Hintergründen. Der Unterton verriet allerdings, dass dies schon eine völlig plausible Begründung ist und es keiner weiteren bedarf. Es sei der Person überdies unklar, warum ich einen Stammbaum anfertige, warum ich ihn so nenne, wie er heißt, ich hätte ihn ja auch anders nennen können (die Geburtsnamen meiner Eltern zu nehmen, ist ja auch absurd) und warum ich die zu löschende Person überhaupt eingefügt habe. Es stimmt zwar, dass sie für die direkte Linie meiner Vorfahren keine Rolle spielt, aber da es sich bis dahin nachvollziehen ließ, hielt ich die Vollständigkeit für sinnvoller als die Beschränkung auf die gerade Linie der Ahnen. </p>
<p>Ich akzeptiere diese Bitte natürlich, wenn gleich ich die (unausgesprochene) Begründung nicht vollständig nachvollziehen kann. <s>Aber vielleicht ist es ja wirklich so, dass die Menschen in dem Ort so spießbürgerlich und verbohrt sind, wie ich es mir aus den Worten zusammenreimen konnte.</s> Alte Menschen in kleinen Dörfern ticken vielleicht wirklich etwas anders. <small>[Aber benutzen alte, anders tickende Menschen in kleinen Dörfern das Internet? Und läßt die Antwort nicht den Schluss zu, dass auch die jüngeren Menschen in kleinen Dörfern anders ticken?? Und btw: das Dorf ist gar nicht soo klein!]</small> Aber lassen wir diese Überlegungen und nehmen diesen speziellen Wunsch einfach so hin. Als Information. Als kleine familiäre Anekdote. </p>
<p>Nachdem wir das Gespräch beendet hatten, sah ich mir den Eintrag an. Er enthielt ein Portrait-Foto eines recht gut aussehenden Mannes mittleren Alters (was schwierig zu schätzen ist auf alten Fotos) in Uniform. Auf dem Revers, gerade noch zu erahnen, einen kleinen Anstecker, den ich als Totenkopf identifizierte. Demnach ist wohl davon auszugehen, dass er Mitglied der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Totenkopfverb%C3%A4nde">Totenkopfverbände</a> war. Das erklärt natürlich die Empörung. Andererseits finde ich die Reaktion etwas übertrieben, wenn ich davon ausgehe, dass jeder Erwachsene mit gesundem Menschenverstand zwischen zwei Personen zweier Generationen unterscheiden kann. Es kann ja schließlich niemand was für seine Eltern oder Großeltern. Es gab die Kriege und es gibt zu jeder Zeit Menschen, die die falschen Entscheidungen treffen &#8211; die auf der falschen Seite stehen. Sicher ist zwischen denen zu differenzieren, die als Soldaten eingezogen wurden mit der Aufgabe das Mutterland zu verteidigen und im Ernstfall auch einen anderen Menschen zu töten und denjenigen, die sich freiwillig der SS oder anderen Pupsköppen des gleichen Schlages angeschlossen haben. </p>
<p>Aus meiner Sicht ist hier ein klitzekleines bisschen Vergangenheitsbewältigung angesagt &#8211; nur mal so am Rande. Und eine einfache Bitte, das Foto zu löschen, hätte es m. E. auch getan. Aber gut *seufz*</p>
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		<title>U-Bahn-Erlebnisse II</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 09:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Draussenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Mancher sieht aus wie seine eigene Karikatur: Honk und seine Perle sitzen mir gegenüber in der Bahn, zwischen ihnen ist ein Platz frei. Es scheint irgendwie uncool zu sein, so dicht neben der Frau zu sitzen, die er vielleicht liebt. Außerdem kann er kaum breitbeiniger sitzen, so dass es direkt daneben für sie eh eng [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mancher sieht aus wie seine eigene Karikatur:<br />
Honk und seine Perle sitzen mir gegenüber in der Bahn, zwischen ihnen ist ein Platz frei. Es scheint irgendwie uncool zu sein, so dicht neben der Frau zu sitzen, die er vielleicht liebt. Außerdem kann er kaum breitbeiniger sitzen, so dass es direkt daneben für sie eh eng geworden wäre. Seine Haare sind schulterlang und nach hinten gegelt, er trägt eine Jeans mit Bündchen! und <a href="http://draussenwelt.de/2006/02/uber-kleidung-kann-man/"><em>hellen Flecken</em></a>.</p>
<p>(Wasserstoff-)Blondie und trägt eine dieser Nikki-Trainingshosen mit völlig unpassenden, biederen Schuhen, die das Gesamtbild irgendwie stören. Es ist ein bisschen, als ob sie zu Hause <em>sittsam gekleidet</em> *kicher* losgegangen ist, sich dann irgendwo aufgebretzelt und umgezogen hat, aber kein zweites Paar Schuhe mitgenommen hat. Über die Dauer unserer gemeinsamen Fahrt betrachtet sie sich im gegenüberliegenden Fenster und fummelt in ihrer Frisur rum. </p>
<p>Als sie in Lichtenberg aussteigen, komplettiert sich das Bild der Karikatur. Er steht auf und beeindruckt mit einem recht eigenwilligen Gang. Er geht mit dem unteren Teil seines Körpers voran &#8230; also nicht technisch, so bewegen wir uns ja alle fort ;-), sondern eher physisch&#8230; Richtung Tür. Der Oberkörper folgt etwas versetzt. Sie dackelt brav mit ihrem Täschchen hinterher. Beide sind eigentlich nicht hässlich, aber die äußere Erscheinung und das seltsame Gebaren lenken doch sehr davon ab.</p>
<p>Ich liebe es, die Menschen in der U-Bahn zu beobachten, auch wenn ich manchmal Dinge sehe, die nicht hätten in mein Blickfeld treten müssen ;-) Und es ist lustig im Nachhinein noch einmal zu lesen, wer alles unter welchen Umständen Erwähnung in meinem Blog findet. Dann stellt sich mir allerdings die Frage, ob schon mal jemand über mich gebloggt hat. Darüber, dass ich mit der Nase wackel, wenn die juckt oder über andere mir nicht bekannte Auffälligkeiten :-D </p>
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		<title>Informatiker</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Oct 2006 08:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Draussenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich war ich im Rechenzentrum &#8211; nachdem ich gut drei Wochen auf meinen Login gewartet habe und noch einige andere Dinge zu klären hatte. U. a. habe ich ein längeres Netzwerkkabel besorgt, auf das meine Kolleginnen seit sieben Monaten warten. Hauptsächlich sprach ich mit einem körperlich recht umfangreichen, bebrillten Herrn, der sehr freundlich und hilfsbereit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich war ich im Rechenzentrum &#8211; nachdem ich gut drei Wochen auf meinen Login gewartet habe und noch einige andere Dinge zu klären hatte. U. a. habe ich ein längeres Netzwerkkabel besorgt, auf das meine Kolleginnen seit sieben Monaten warten. </p>
<p>Hauptsächlich sprach ich mit einem körperlich recht umfangreichen, bebrillten Herrn, der sehr freundlich und hilfsbereit war. Er ist mit mir mehrfach hin und her gelaufen, um all meine Fragen und Wünsche zu befriedigen, die ich in den drei Wochen zuvor angesammelt hatte. Bei unseren Stationen hatte ich Einblick in mehrere Büros und was soll ich sagen? Die Bewohner und ihre Räume sahen genau so aus, wie man es sich in einem Rechenzentrum vorstellt. Der Schreibtisch meines Gesprächspartners war unter einem Papierberg quasi unsichtbar. Hm,&#8230; ich kann mich gar nicht erinnern dort eine Tastatur gesehen zu haben. Der Schreibtisch seines Kollegen hingegen war so leer wie der Rest des Raumes auch. </p>
<p>Beim Netzwerker (so wies ihn das Schild ohne Namen an der Tür aus), der mich in den Besitz des ersehnten Kabels brachte, sah es noch anders aus. Überall lagen Kabel, auf dem Schreibtisch standen die obligatorischen zwei Monitore und ein Laptop und ebenfalls Unmengen von Papier. Im Regal mehrere Mainboard-Verpackungen und Papier &#8211; mit und ohne Ordner drumrum. Neben diversem anderem technischem Zubehör standen auch fünf Gläser Kaffeeweißer auf und unter einem zweiten Tisch, von einer Kaffeemaschine war nix zu sehen. Warm und stinkig war es in diesem Büro &#8211; ob des Nikotinkonsums des Bewohners. Das Großraumbüro war sehr aufgeräumt und bis auf zwei Bewohner, die sich in einer Ecke versteckten, menschenleer, dafür fand sich auf den Schreibtischen teilweise coole Elektronik. </p>
<p>Und obwohl in dem Gebäude immer viele Studenten sind, die ja auch keine Skrupel haben, einfach irgendwo zu klopfen und blöde Fragen zu stellen, war es süss zu beobachten, wie verlegen der Netzwerker war, dass jemand (oder speziell <a href="http://www.escapistmagazine.com/print/17/28">eine Frau</a>?) so direkt zu ihm wollte. Ich hatte ihm ja schon eine E-Mail geschickt, so dass er wusste, dass ich ein Kabel benötige. Überraschen konnte ihn also nur, dass ich komme und es abholen will. Mit den Worten, er wisse gar nicht, wo er jetzt so schnell eins herbekommen sollte, verschwand er blitzschnell in einem Raum. Ebenso schnell kam er aber auch wieder &#8211; mit einem Kabel in der richtigen Länge ;-) Im Anschluss hat er noch eine Weile rumgefreckelt, um mir die PIN für mein Telefon zu sagen, obwohl das vielleicht gar nicht seine Aufgabe war. Ich war also rundum versorgt und hatte alle Informationen, die ich brauchte und die Erlaubnis, mich mit weiteren Problemen vertrauensvoll an meinen ersten Gesprächspartner zu wenden. </p>
<p>An dieser Stelle also noch mal einen Dank an die scheue Spezies der Admins und Netzwerker, die  ich viel sympathischer und liebenswerter finde (besonders meinen <a href="http://splitbrain.org">eigenen</a>!) als zum Beispiel die blöden Bürotussis, die immer (i-m-m-e-r) unfreundlich sind und die sich schon für die eigene Arbeit zu schade sind. So! Denen hab ich´s jetzt aber gezeigt! Den nächsten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sysadmin_Day">Sysadmin-Day</a> habe ich auch schon brav im Kalender eingetragen. Fragt sich nur noch, was sie sich zu ihrem Ehrentag wünschen =) </p>
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		<title>Mädchen sind Schweine</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 12:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Draussenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab´s ja schon immer gewusst, aber es muss ja auch mal gesagt werden :-D Da man auf einer Fachhochschule zwangläufig auch mal mit Fremden die Nasszelle benutzt, bietet sich dann auch die Gelegenheit, diese Fremden bei ihren &#8220;Hygiene-Aktivitäten&#8221; zu beobachten. Und dabei graust es mir hin und wieder. Ich bin fassungslos darüber, wie viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab´s ja schon immer gewusst, aber es muss ja auch mal gesagt werden :-D<br />
Da man auf einer Fachhochschule zwangläufig auch mal mit Fremden die Nasszelle benutzt, bietet sich dann auch die Gelegenheit, diese Fremden bei ihren &#8220;Hygiene-Aktivitäten&#8221; zu beobachten. Und dabei graust es mir hin und wieder. </p>
<p>Ich bin fassungslos darüber, wie viele Frauen sich entweder gar nicht oder so katzenwäsche-like die Hände waschen, dass ich sie gern am Schafittchen zurück zum Waschbecken &#8211; und zur Seife &#8211; zerren möchte! Schon mehrfach konnte ich (teils akustisch) beobachten, wie sie ganz kurz ein dünnes Rinnsal Wasser laufen ließen, teilweise nur die Finger einer Hand darunter schnellen ließen, die Feuchtigkeit (die bis dahin schon längst verdunstet war) mit mind. 2 Blatt Papier abtrockneten und gingen *kopfschüttel*.</p>
<p>Ich bin schon dankbar, wenn Seife und Handtücher überhaupt da sind. Dass ich die Türklinke nach dem Händewaschen nach Möglichkeit nur mit einem Tuch berühre, mag mancher übertrieben finden. Mir macht es ein besseres Gefühl &#8211; und ganz offenbar zu Recht. </p>
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