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	<title>Kaddi und das Leben in der Draussenwelt &#187; Frankreich</title>
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		<title>Paris V</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 13:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; und der letzte folgt sogleich. Tag 5: Wir hatten extra einen späten Rückflug (für 185 Euro p. P.) gewählt, damit wir möglichst viel Zeit auf dieser doch eher kurzen Reise hatten. Nach dem Auschecken sind wir zum Centre Pompidou gewandert, welches nur wenige Minuten von unserer Unterkunft entfernt lag. Leider machen die dort erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und der letzte folgt sogleich.</p>
<p><strong>Tag 5:</strong><br />
Wir hatten extra einen späten Rückflug (für 185 Euro p. P.) gewählt, damit wir möglichst viel Zeit auf dieser doch eher kurzen Reise hatten. Nach dem Auschecken sind wir zum <em>Centre Pompidou</em> gewandert, welches nur wenige Minuten von unserer Unterkunft entfernt lag. Leider machen die dort erst um 11:00 Uhr auf und wir vertrieben uns die Zeit mit leckerem Vanilla Latte im Schaufenster von <a href="http://www.starbucks.de/de-de/">Starbucks</a> &#8211; einem Laden, den wir nur im Urlaub aufsuchen. Im wahren Leben seh ich gar nicht ein, für einen Kaffee 5 Euro zu bezahlen :-). </p>
<p><a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9291_.JPG' title='Centre Pompidou'><img width="200" align="right" hspace="10" vspace="1" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9291_.JPG' alt='Centre Pompidou' /></a>Das Pompidou (10 Euro p. P.), ein Museum für moderne Kunst, ist schon rein optisch ein Hingucker. Sämtliche gebäudetechnischen Anlagen sind offen sichtbar und innen wie außen können Wasserleitungen, Belüftung, Elektroleitungen etc. bestaunt werden. Sehr faszinierend &#8211; vor allem für Gebäudetechniker oder solche mit einem Faible dafür ;-) Die farblichen Codierungen helfen, die verschiedenen Gewerke zu unterscheiden und geben dem Gebäude den Anschein &#8220;auf Links gedreht&#8221; zu sein. Aber auch die ausgestellte Kunst in der 4. und 5. Etage hat mir zum großen Teil gut gefallen. Im Anschluss sind wir noch ein wenig durch die Stadt spaziert und haben u. a. dem Elektronikladen <em>fnac</em> einen Besuch abgestattet. </p>
<p>Dann ging es langsam zum Flughafen, wo wir zwischen Check-in und Boarding noch einer kleinen &#8220;Sicherheitsdemonstration&#8221; der Flughafenpolizei beiwohnen durften. Irgendjemand hatte ein Gepäckstück nicht vom Transportband abgeholt und nach mehrfacher Durchsage, dies umgehend zu tun, wurde der Bereich kurzzeitig durch Soldaten und Polizei evakuiert. Es kann aber nicht so gefährlich gewesen sein, denn uns ist nichts um die Ohren geflogen und nach wenigen Minuten (ca. 2 Runden Mario-Cart auf der DS) durften wir uns wieder in die Schlangen einreihen. Der Flieger kam ohnehin schon mit einiger Verzögerung in Paris an, so dass wir letztlich mit einer guten Stunde Verspätung in Berlin landeten. Das Essen an Board bestand aus einem Gurken-Tomaten-Salat und einem Pfirsichkuchen, was so gruselig war, dass wir beschlossen, das nächste Mal nicht mit Air France zu fliegen. Und wie haben wir uns gefreut, als wir in Berlin erfuhren, dass die BVG streikt&#8230; den Taxifahrer hat´s auch gefreut, der uns dann für 20 Euro inkl. Trinkgeld bis vor die Tür gefahren hat. </p>
<p>Dieses war der letzte Streich&#8230;</p>
<p>&#8230;aber ein´hab ich noch, ein´ hab ich noch. Der Samstag wollte ja schließlich auch genutzt werden und so haben wir die Nach-Urlaubs-Erholung auf Sonntag verschoben und sind nach Hannover zur CeBIT gefahren. </p>
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		<title>Paris IV</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 12:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;und der vierte folgt sogleich. Tag 4: Eigentlich sollte an diesem Tag mein persönliches Highlight des Urlaubs auf dem Programm stehen: Ein Besuch der Katakomben. Leider, leider waren diese aber wegen Bauarbeiten geschlossen. :-( Auf dem Zettel am Eingang stand zwar &#8220;Bis März geschlossen&#8221; und es war ja auch schon März, aber ein paar Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und der vierte folgt sogleich. </p>
<p><strong>Tag 4:</strong><br />
Eigentlich sollte an diesem Tag mein persönliches Highlight des Urlaubs auf dem Programm stehen: Ein Besuch der Katakomben. Leider, leider waren diese aber wegen Bauarbeiten geschlossen. :-( Auf dem Zettel am Eingang stand zwar &#8220;Bis März geschlossen&#8221; und es war ja auch schon März, aber ein paar Tage länger sollte der ja noch währen. Sehr, sehr schade! Da nun unser Plan für die nächsten Stunden gestorben war, ging es zur Cache-Bergung auf den nächstgelegenen Friedhof &#8211; wie passend. :-)</p>
<p>Quasi gegenüber lag der <em>Cimetière du Montparnasse</em>, auf dem u. a. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Paul_Sartre">Jean Paul Satre</a> liegt. Auf dem Grab, in dem auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simone_de_Beauvoir">Simone de Beauvoir</a> begraben ist, lagen allerhand seltsame Sachen, wie eine alte Brille, Pluto-Becher oder Fahrscheine. Ich glaube es war das Grab von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serge_Gainsbourg">Serge Gainsbourg</a>, auf dem ein Kohlkopf lag. Sehr eigenartig, aber lustig. </p>
<p>Wir waren bei unserer Cache-Tour verzweifelt auf der Suche nach einem Behälter, der groß genug war, um einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Travel_Bug#Travel_Bugs">Travel Bug</a> aufzunehmen, den wir von <a href="http://draussenwelt.de/2008/03/inselurlaub/">Usedom</a> mitgebracht hatten. Das gestaltete sich aber schwieriger als gedacht, denn entweder waren es nur kleine Container oder wir fanden die Caches mit den größeren nicht. So gingen wir zurück zum <em>Cimetière de Passy</em>, auf dem wir am Tag zuvor schon einen entsprechenden Behälter finden wollten, aber die Öffnungszeiten um eine Minute verpasst hatten. </p>
<p>Dieser Friedhof war, wie ein anderer auch schon, von einer gewaltigen Mauer umgeben, die offenbar von innen komplett mit Erde aufgeschüttet war. Wir stehen also ebenerdig vor einer vielleicht 6 &#8211; 8 m hohen Mauer, hinter der die Gräber in ebendieser Höhe liegen. Kann mir das jemand erklären? Wurde das Erdreich immer weiter aufgeschüttet, um die Menschen quasi übereinander zu bestatten, oder wie habe ich mir das vorzustellen? Der Friedhof selbst war aber wieder sehr schön und wir hatten auch Glück mit der Suche des Containers und ließen den Travel Bug sehr gern dort. </p>
<p>Auf unserem weiteren Weg kamen wir auch zur <em>Liberty Flame</em>, einem Mahnmal für die Kämpfer der <em>Résistance</em>, wo wir einen weiteren Virtual Cache fanden. In der Cache-Beschreibung stand etwas von &#8220;einem weniger erfreulichen Ereignis, dem dort seit 1997 gedacht wird&#8221; und wir brauchten eine ganze Weile und die Konsultation unseres Reiseführers bis klar war, dass dies die Stelle war, an der Prinzessin Diana tödlich verunglückte. Guck an, gleich noch mal eine &#8220;Pilgerstätte&#8221; neueren Datums entdeckt. </p>
<p>Gerade beim Nachlesen der Infos zur Liberty Flame, bin ich im Reiseführer auf etwas anderes, sehr erheiterndes gestoßen: Es gab tatsächlich einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Flamel#Literarische_Nachwirkung">Nicolas Flamel</a>! Seines Zeichens Buchhalter und Alchemist in Paris und eben auch &#8220;Erfinder des Steins der Weisen&#8221; aus Harry Potter. So kann man auch in die Geschichte eingehen. =)  </p>
<p><a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9240_.JPG' title='Mjammi!'><img width="250" align="right" hspace="10" vspace="1"  src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9240_.JPG' alt='Mjammi!' /></a>Quasi zum Abendbrot gab es leckerste Leckerli aus einer <em>Boulangerie</em> in &#8220;unserer Straße&#8221;. Ich hatte ein Himbeer &#8211; Creme &#8211; Törtchen und ein Eclair und Andi hatte ein Schokoladentörtchen sowie ebenfalls ein Himbeer-Teilchen. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke. Meine Güte, waren die lecker! Und sie waren gar nicht so süß, wie sie aussahen, herrlich frisch und cremig. Fantastisch! Mjammi! Mit glücklich im Bauch ging es auf die zweite nächtliche Foto-Tour Richtung Ile de la Cité und <em>Pont Neuf</em>, der ersten steinernen Brücke der Stadt. </p>
<p>Dieses war der vierte Streich&#8230;</p>
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		<title>Paris III</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 11:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;und der dritte folgt sogleich. Tag 3: Es ging mit der U-Bahn zum Montmartre, dem Hügel auf dem die Basilika Sacré Coeur steht. Für die öffentlichen Verkehrsmittel gibt es übrigens eine ganze Reihe von Fahrscheinen, die ihre Vor- und Nachteile haben. Ein Einzelfahrschein ist schon für 1,50 Euro zu bekommen, es gibt aber auch Ein- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und der dritte folgt sogleich.</p>
<p><strong>Tag 3:</strong><br />
Es ging mit der U-Bahn zum Montmartre, dem Hügel auf dem die Basilika Sacré Coeur steht. Für die öffentlichen Verkehrsmittel gibt es übrigens eine ganze Reihe von Fahrscheinen, die ihre Vor- und Nachteile haben. Ein Einzelfahrschein ist schon für 1,50 Euro zu bekommen, es gibt aber auch Ein- und Mehrtageskarten, in denen schon die Eintrittspreise für manche Sehenswürdigkeiten enthalten sind. Fährt man aber nicht wirklich viel, lohnen die sich nicht. Für die <em>Carte Orange</em> wird ein Passfoto und der Ausweis benötigt. Wir haben uns eine 10er Karte gekauft, die noch etwas vergünstigt zum Einzelticket war. </p>
<p>Wir wollten an diesem Tag Frühstücken gehen, was wir aber besser &#8220;unten&#8221;, also in unserem Bezirk, getan hätten. Auf dem Montmartre ein reichhaltiges Frühstück für einen angemessenen Preis zu finden, war aussichtslos. Letztlich nahmen wir das kleinste Übel und frühstückten für 10 Euro ein Stück Baguette mit Marmelade, Kaffee, O-Saft und Rührei. Zu Fuß ging es den Rest des Berges rauf zur Basilika. Die Besichtigung des Inneren selbst ist kostenfrei, allerdings darf man dort nicht fotografieren. Wir haben die Krypta besucht und sind (für 5 Euro) auf den Turm gestiegen, von wo wir noch einmal einen tollen Blick über die Stadt hatten. Da wir bereits auf dem Turm von Notre Dame waren und hier vom Hügel ebenfalls eine tolle Aussicht hatten, verzichteten wir darauf, den Eiffelturm auch noch zu besteigen. Dort hätte die Fahrt auf die oberste Plattform 11,50 Euro gekostet. <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9178_.JPG' title='Rue de L´Abreuvoir?'><img width="250" align="right" hspace="10" vspace="1" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9178_.JPG' alt='Rue de L´Abreuvoir?' /></a></p>
<p>Neben Sacré Coeur liegt die kleine Kirche <em>St-Pierre de Montmartre</em>, eine der ältesten Kirchen der Stadt, der wir auch noch einen kurzen Besuch abgestattet haben. Dann führte uns unser Weg wieder hinunter durch die kleinen Gassen. In der Rue Lepic steht eine der beiden letzten von über 30 Windmühlen auf dem Montmartre. Die <em>Moulin de la Galette</em> ist heute ein Restaurant und in der Rue Lepic selbst kann man neben diversen Shops auch das ehemalige Wohnhaus (Nr. 54, 3. Stock) von Van Gogh sehen. </p>
<p><a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9184_.JPG' title='Friedhof auf dem Montmartre'><img width="250" align="right" hspace="10" vspace="1" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9184_.JPG' alt='Friedhof auf dem Montmartre' /></a>Wir besuchten den <em>Cimetière de Montmartre</em>, den größeren der beiden Friedhöfe auf dem Montmartre. Die Friedhöfe in Paris sind wirklich faszinierend und sehr schön. Die Gräber haben sehr häufig kleine Häuschen darauf, so dass man annehmen könnte, die Leute seien stehend beerdigt worden ;-) Aber diese Häuschen und die scheinbar wahllose Anordnung der Gräber (es sieht etwas unordentlich aus) geben den Friedhöfen ihren ganz eigenen Charm und es wirkt sehr gemütlich. Das klingt zwar etwas unpassend für einen Friedhof, ist aber so. Über diesen verlief genau eine Autobrücke, so dass manche der Gräber direkt darunter standen und mit ihren Kreuzen in die Streben der Brückenkonstruktion reichten. </p>
<p>Bevor wir Montmartre wieder verließen, warfen wir natürlich noch einen Blick auf das berühmte Tanzlokal <em>Moulin Rouge</em>, welches aber bei Tage und lediglich von außen betrachtet wenig beeindruckend war. Den Abschluss dieses Tages bildete ein neuerlicher Besuch des Eiffelturms, der bei Licht nicht so imposant ist wie beleuchtet in der Nacht, und des <em>Arc de Triomphe</em>. An einem Cache in der Nähe des Triumphbogens trafen wir auf zwei sympathische Cacher aus Tschechien, die wir am nächsten Tag noch einmal wieder treffen sollten. Das war lustig. Ich hab mal wieder gar nichts gehört und bin dem Hint nachgegangen, während Andi ihre Rufe gehört hatte und sich schon mit den beiden unterhielt. </p>
<p>Dieses war der dritte Streich&#8230;</p>
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		<title>Paris II</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 09:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;und der zweite folgt sogleich. Tag 2: Der Tag begann mit einem Besuch der Ile de la Cité und der Besichtigung der Sainte-Chapelle, die im Innenhof des Justizpalastes steht. Hier gab es gleich wieder flughafenähnliche Sicherheitsmaßnahmen bevor der Besucher hinein gelassen wurde. Die gotische Kapelle ist wirklich einen Besuch wert, allerdings ist der Eintrittspreis mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und der zweite folgt sogleich. </p>
<p><strong>Tag 2:</strong><br />
Der Tag begann mit einem Besuch der Ile de la Cité und der Besichtigung der <em>Sainte-Chapelle</em>, <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8921_.JPG' title='Vogelhäuschen auf dem Blumenmarkt'><img width="200" align="right" hspace="10" vspace="1" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8921_.JPG' alt='Vogelhäuschen auf dem Blumenmarkt' /></a>die im Innenhof des Justizpalastes steht. Hier gab es gleich wieder flughafenähnliche Sicherheitsmaßnahmen bevor der Besucher hinein gelassen wurde. Die gotische Kapelle ist wirklich einen Besuch wert, allerdings ist der Eintrittspreis mit 7,50 Euro pro Nase recht hoch. Die 15 m hohen bunten Glasfenster, die farbenprächtigen Malereien und die Architektur selbst sind allerdings sehr beeindruckend und entschädigen etwas dafür. Verlässt man den <em>Palais de Justice</em> durch das große Tor, gelangt man auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf den Blumenmarkt, welcher einer der letzten in Paris ist. Sonntags ist dort ein Vogelmarkt. </p>
<p>Wir verließen die Insel kurzzeitig wieder Richtung Norden und gelangten zur Kirche <em>St-Gervais-St-Protais</em>, der Kirche mit der ältesten klassizistischen Fassade in Paris, erbaut im 6. Jahrhundert. Das Innere der Kirche ist gotisch und während wir uns dort leise umsahen, sang ein gemischter Chor kirchliche Lieder. Das klang wirklich gut! Und durch die Ordenstracht fühlte man sich gleich in eine andere Zeit versetzt. Ich war sehr beeindruckt. Wenn ich mal zufällig einen Gottesdienst besuche, singt ja meist die Gemeinde und &#8211; seien wir ehrlich &#8211; das will doch keiner hören ;-).</p>
<p>Als nächstes war <em>Notre Dame</em> an der Reihe. Dazu ging´s zurück auf die Insel, die übrigens als die Wiege von Paris bezeichnet wird. Bereits vor über 2000 Jahren siedelten hier Keltenstämme und einem von ihnen, den Parisii, wird die Namensgebung der Stadt zugeschrieben. Aber nun zur berühmten Kathedrale <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notre_Dame_de_Paris">Notre-Dame de Paris</a>, der gotischen Kirche, deren Grundstein im Jahre 1163 gelegt wurde und die erst 170 Jahre später fertiggestellt sein sollte. Von innen wie von außen ist es ein beeindruckender Bau. Wenn ich mich in so großen Kirchen befinde, muss ich immer an &#8220;<a href="http://icanhaz.com/follett">Die Säulen der Erde</a>&#8221; denken und fühle mich sofort in diese Zeit zurück versetzt. Vor allem, wenn sich die schmalen Turmtreppen oder andere Bereiche, wie die Krypta, besichtigen lassen. Dann stelle ich mir vor, wie es war, als die Priester in ihren Kutten da durch geschlurft sind =). <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8972_.JPG' title='Stryga blickt nachdenklich auf die Stadt'><img width="250" align="right" hspace="10" vspace="1" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8972_.JPG' alt='Stryga blickt nachdenklich auf die Stadt' /></a></p>
<p>Die Türme und die <em>Galerie des Chimères</em> können bestiegen werden, was wir auch taten (7,50 Euro?). Von dort hatten wir einen tollen Blick über die Stadt, auf den <em>Montmartre</em> mit <em>Sacré Coeur</em> und den Eiffelturm. Es war zwar stürmisch, aber die Sicht war gut und die Sonne schien. Die Gargoyls konnten aus nächster Nähe betrachtet werden. </p>
<p>Wieder unten angekommen, verließen wir die Insel nach Süden und suchten uns ein Restaurant. Es empfiehlt sich nach Lokalitäten mit kombinierbaren Menüs Ausschau zu halten, die wesentlich billiger sind als frei zusammengestellte Menüs. In den touristischen Zentren sind die Speisekarten neben Französisch auch auf Englisch beschriftet. Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass es nicht schaden kann, sich die Begriffe einer Speisekarte vorab schon mal einzuprägen oder einen Reiseführer zu nehmen, in dem die wichtigsten Sachen drinstehen &#8211; für die Leute, die kein Französisch sprechen ;-). Ansonsten kommt man mit Englisch ganz gut durch. An diesem Tag hatten wir Glück und fanden gleich südlich der Ile de la Cité ein Lokal namens <em>Le Marathon</em> in der Rue St. Severin, welches Menüs für 10 bzw. 15 Euro anbot. Das ist völlig ok &#8211; unter 10 Euro wird das Essen womöglich gruselig. Das hatten wir an einem anderen Tag. </p>
<p>Für mich gab es als Vorspeise Schnecken, was ein kleines Abenteuer war, weil ich als Kind zuletzt Schnecken gegessen hatte und mich nicht so wirklich erinnern konnte. Diese waren aber sehr lecker. Zum Hauptgang hatte ich gebratene Entenbrust-Streifen, die wirklich klasse waren und innen noch zart rosa. Profiteroles gab es als Dessert, was wohl in Teig gebackenes Eis mit Schokoladensosse war. Auch sehr lecker. Andi hatte Muscheln, Putenbrust und Käse zum Nachtisch und war ebenfalls sehr zufrieden damit. <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9058_.JPG' title='Kaddi vor dem Tour Eiffel'><img width="200" align="right" hspace="10" vspace="1" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9058_.JPG' alt='Kaddi vor dem Tour Eiffel' /></a></p>
<p>Gesättigt sind wir weiter gewandert, durch den <em>Jardin du Luxembourg</em>, einen schön angelegten Garten, in dem es schon ein bisschen grün war um diese Jahreszeit. Am leider bereits geschlossenen Observatorium haben wir noch einen Cache eingesammelt und sind dann wieder Richtung Unterkunft, von wo wir das Stativ für die erste nächtliche Foto-Tour geholt haben. Der Eiffelturm war das erste Ziel dieser nächtlichen Wanderung, vorbei am Triumphbogen ging es zum Schluss zum Louvre. Allesamt schöne Fotomotive, die Dank Stativ auch gut geworden sind. </p>
<p>Dieses war der zweite Streich&#8230;</p>
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		<title>Paris I</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 19:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Montag bis Freitag dieser Woche waren Andi und ich in Paris, wo wir uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angeguckt und ein paar Geocaches gesucht haben. Es ist eine schöne Stadt, die Franzosen laufen wirklich mit Baguette unter´m Arm rum und die Konditorei-Waren sind wirklich, wirklich delikat! Das war die Kurzfassung &#8211; wie letztes Mal auch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9210_.JPG' title='Ein Franzose!'><img width="200" align="right" hspace="10" vspace="1" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_9210_.JPG' alt='Ein Franzose!' /></a>Von Montag bis Freitag dieser Woche waren Andi und ich in Paris, wo wir uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angeguckt und ein paar Geocaches gesucht haben. Es ist eine schöne Stadt, die Franzosen laufen wirklich mit Baguette unter´m Arm rum und die Konditorei-Waren sind wirklich, wirklich delikat!</p>
<p>Das war die Kurzfassung &#8211; wie letztes Mal auch, werde ich erzählen, was wir an den einzelnen Tagen getan haben. Nur diesmal werde ich pro Tag einen eigenen Beitrag veröffentlichen. Ich hoffe, dass es sich dadurch besser lesen lässt und die Häppchen nicht so abschreckend sind wie ein endlos erscheinender Beitrag. Außerdem verschafft es mir mehr Zeit ;-) </p>
<p>Los geht´s mit </p>
<p><strong>Tag 1:</strong><br />
Wir sind von Berlin Tegel mit Air France nach Paris Charles de Gaulle geflogen und gegen 10:00 Uhr gelandet. Ein Zug brachte uns für rund 8 Euro bis fast vor die Haustür unserer Unterkunft. Gewohnt haben wir wieder &#8220;auf die Punkte&#8221; meiner Familie bei <a href="http://www.hapimag.ch/">Hapimag</a>. Danke dafür! *knutsch* Die Anlage lag (wie immer) super zentral in der Nähe der Station <em>Châtelet Les Halles</em>, was die Ausflüge sehr vereinfacht hat. Die Stadt haben wir (ebenfalls wie immer) weitestgehend zu Fuß erkundet und sind gleich nach den ersten paar hundert Metern an diesem Vormittag auf das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Louvre">Louvre</a> gestoßen. Und so begann das Sightseeing-Programm mit einem Besuch im größten Museum der Welt. Eine Schlange gab es zu dieser Zeit quasi nicht und so waren wir fix in der Pyramide und gleich drauf auch im Denon-Flügel des riesigen Komplexes (9 Euro p. P.). </p>
<p>Wir hatten nicht vor, das ganzen Museum zu besichtigen &#8211; was ohnehin mehrere Tage in Anspruch nehmen würde &#8211; sondern wollten nur die so genannten Highlights besuchen. Was auf den (Um-)Wegen dazwischen lag, wurde von uns natürlich mitgenommen<sup><a href="http://draussenwelt.de/2008/03/paris-i/#footnote_0_392" id="identifier_0_392" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kunstraub ist ja wieder in ;-) ">1</a></sup>. Das mit den Umwegen war allerdings schon so eine Sache. Für meinen Geschmack ist das Kartenmaterial, welches es an der Information gibt und das einem helfen soll, sich zurecht zu finden, besch&#8230;eiden. Es hilft überhaupt nicht. Um auf derselben Etage in einen anderen Flur zu gelangen, muss der Besucher manchmal erst eine Treppe runter und eine andere wieder rauf und so sind wir teilweise etwas umhergeirrt bis wir dort waren wo wir hin wollten. </p>
<p>Es gibt zwar nachträglich aufgestellte Schilder, die einem den Weg zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mona_Lisa">Mona Lisa</a> oder zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Venus_von_Milo">Venus von Milo</a> weisen, aber die schienen mir nicht durchgängig aufgestellt zu sein, so dass wir öfter vom Weg abgekommen sind. Letztlich haben wir aber beide gefunden und waren ehrlich gesagt wenig beeindruckt. Nun mag wieder einer sagen, ich sei ein Kunstbanause ;-) &#8211; wäre ja nicht das erste Mal &#8211; aber umgehauen haben die mich nun wirklich nicht. </p>
<p>Bei der Mona Lisa lag es aber zu einem sehr großen Teil daran, dass man als Besucher gar nicht wirklich &#8220;Kontakt&#8221; mit dem Bild aufnehmen konnte. Vor dem Gemälde waren mehrere Meter weiträumig abgesperrt und die Besucher wurde trichterförmig auf die Absperrung zugeleitet. Das hatte zur Folge, dass direkt davor eine Menschentraube war, während an den Seiten viel Platz blieb. Zudem war die Dame hinter Sicherheitsglas verstaut, was zwar Sicherheit bietet, aber leider auch dafür sorgt, dass sich allerhand darin spiegelt. Das Gemälde auf sich wirken zu lassen und es sich aus der Nähe zu betrachten war also nicht möglich. Das war ziemlich doof und sehr enttäuschend. </p>
<p>Auch die Venus von Milo stand einsam und verlassen am Ende eines leeren Gewölbes nur umringt<a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8796_.JPG' title='Kaddi als Skülptür'><img width="150" align="right" hspace="10" vspace="1" src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8796_.JPG' alt='Kaddi als Skülptür' /></a> von ein paar Besuchern, die pflichtschuldig ihre Fotos machten. Also reihten wir uns ein und machten ein Bild. Schön ist sie ja nicht gerade, aber immerhin sehr alt. Entstanden ist schon 100 v. C., was eher beeindruckt. Um dem Museum noch eine wahre Attraktion hinzuzufügen, hat Kaddi eingewilligt, eine Statue zu sein. Das war sie aber nur kurz und Andi allein hatte die Exklusivrechte, ein Foto zu machen ;-D</p>
<p>Im Anschluss besuchten wir den Park hinter dem Louvre und &#8220;fanden&#8221; dort den ersten <em>Virtual</em>-Cache des Urlaubs. Gleich an diesem ersten Tag mussten wir leider feststellen, dass der ADAC plus Reiseführer, den ich in Berlin gekauft hatte, nicht taugt und haben im nächsten Buchladen den favorisierten, aber wegen des höheren Preises nicht erworbenen, <a href="http://icanhaz.com/dk_en">DK Paris Reiseführer</a> gekauft. Damit war wieder alles gut!<sup><a href="http://draussenwelt.de/2008/03/paris-i/#footnote_1_392" id="identifier_1_392" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es geht einfach nichts &uuml;ber diese Vis-&agrave;-Vis-Reisef&uuml;hrer von Dorling Kindersley.">2</a></sup> Der Weg führte uns weiter zum Opernhaus <em>Opéra National de Paris Garnier</em>, einem beeindruckenden Bau mit einem Mix aus Stilepochen und Materialien. Er ist für 8 Euro von innen zu besichtigen, was wir aber nicht getan haben. Aus der Vorhalle haben wir einen Blick auf die große Marmor-Treppe geworfen und uns ansonsten mit der Außenansicht begnügt. </p>
<p>Ein bisschen Abendstimmung haben wir an der Seine genossen, mit Blick auf die <em>Ile de la Cité</em>. <a href='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8852_.JPG' title='Bäume an der Promenade der Seine'><img width="200" align="right" hspace="10" vspace="1"src='http://draussenwelt.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8852_.JPG' alt='Bäume an der Promenade der Seine' /></a>Dort an der Promenade standen viele Bäume und alle Stämme waren übersät mit &#8220;Graffitis&#8221;, die wohl all die Liebenden in der Stadt der Liebe dort hinterlassen hatten. Bei dem Anblick war ich ein bisschen hin und her gerissen, weil es ja irgendwie schon romantisch ist und außerdem durch die langen Reihen der eingeritzten Baumstämme schon wieder cool aussah, aber ich mag nicht die Rinde von Bäumen verletzen. </p>
<p>Dieses war der erste Streich&#8230; </p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_392" class="footnote">Kunstraub ist ja wieder in ;-) </li><li id="footnote_1_392" class="footnote">Es geht einfach nichts über diese <a href="http://icanhaz.com/visavis">Vis-à-Vis</a>-Reiseführer von Dorling Kindersley.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Der floggt jetzt.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 13:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaddi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soll heißen, der Flo bloggt jetzt &#8211; in seinem Flog. Und sein Beitrag hat mich ja auch gleich wieder daran erinnert, dass ich eigentlich auch mal irgendwann, irgendwo in englischer Sprache bloggen wollte. Damit mein Umgang mit selbiger endlich besser wird. =) Bislang ist das noch nicht geschehen, weil ich mich immer so quäle, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soll heißen, der Flo bloggt jetzt &#8211; in seinem <a href="http://gamerflo.wordpress.com/">Flog</a>. </p>
<p>Und sein Beitrag hat mich ja auch gleich wieder daran erinnert, dass ich eigentlich auch mal irgendwann, irgendwo in englischer Sprache bloggen wollte. Damit mein Umgang mit selbiger endlich besser wird. =) </p>
<p>Bislang ist das noch nicht geschehen, weil ich mich immer so quäle, wenn ich auch nur kurze Sätze (z. B. bei <a href="http://twitter.com">twitter</a>) schreiben will. Das hält mich bislang davon ab, längere englischsprachige Texte zu verfassen. </p>
<p>In englischer Sprache zu reden ist einfacher. Da kommt es m. E. nicht so drauf an, ob das ein grammatikalisch einwandfreier Satz ist &#8211; Hauptsache mein Gegenüber versteht mich. Aber wenn ich Texte schreibe, hab ich irgendwie den Anspruch, dass die möglichst richtig sein sollen. Und genau das eben kann ich nicht so gut. Das würde ja vielleicht besser werden, wenn ich endlich anfangen würde ;-) Daher: &#8220;Hut ab&#8221; vor dem Flo ihmsein englisches Blog! :-D</p>
<p>Aber jetzt auch mal zurück zum <em>Flo log</em>. Flo war über Weihnachten in Frankreich und berichtet in seinem quasi ersten <a href="http://gamerflo.wordpress.com/2008/01/10/internet-here-i-am/">Eintrag</a> darüber. Schöne Fotos hat er auch gleich dazu gestellt =) Also stattet ihm doch einfach mal einen Besuch ab! Schöne Grüße von mir! :-D</p>
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