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Kurzurlaub Radebeul

Mittwoch, November 23rd, 2011

Wir waren mit Andis Mama samt Anhang für 4 Tage in Radebeul nahe Dresden. Das war super und hat mir wirklich Entspannung verschafft. Meine Neurodermitis ist schon zu viele Wochen aktiv. Die Haut spiegelt wider wie es mir geht und dann geht es mir nicht gut, weil die Haut so scheiße aussieht – ein Teufelskreislauf ;-). Auf jeden Fall kam es sehr gelegen, dass ich Freitag und Montag Überstunden abbummeln konnte.

Nach unserer Ankunft in der schönen alten Villa der Familie Helbig, fuhren wir direkt nach Dresden, um im Gasometer das Asisi Panometer “Dresden 1756″ anzusehen. Im Rund des Gasometers ist auf den riesigen Stoffbahnen eine Momentaufnahme aus dem Leben in Dresden zu dieser Zeit zu sehen. Zum Glück hatte Andis Mama ein Fernglas dabei. So konnten wir all die kleinen Details entdecken, die ohne nur schwer zu sehen gewesen wären. Wirklich cool und sehenswert das Panorama. Als nächstes kommt “Rom 312″, das ich auch gern sehen würde.

Samstag sind wir wieder nach Dresden rein gefahren, wo wir uns aufgeteilt haben. Die eine Gruppe hat sich durch’s Neue Grüne Gewölbe samt diverser anderer Ausstellungen gearbeitet. Wir wollten eigentlich gern noch das Historische Grüne Gewölbe sehen, das wir beim letzten Mal ausgelassen hatten. Es gab aber nur noch Tickets für den 17:00 Uhr Einlass, was uns zu lang hin war. Wir spazierten in die Neustadt bis zu den Kunsthofpassagen und wieder zurück. In dem Antik Café, wo Andi und ich es bei unseren vorherigen Besuch schon so toll fanden, wärmten wir uns bei lecker Kuchen und Kaffeespezialitäten auf bevor es zurück in unsere muckelige Unterkunft ging. Zur Feier des (Geburts-)Tages gab es am Abend noch Fondue. Mjammi!

Sonntag besichtigten wir die Moritzburg, die auch ganz in der Nähe liegt – sieht man von den vielen Umleitungen ab. Zu meiner großen Freude habe ich erfahren, dass Teile der Außenaufnahmen zu Drei Haselnüsse für Aschenbrödel dort gedreht wurden. Die alte tschechische Fassung ist einer meiner Lieblingsfilme, die ich mir immer wieder angucken muss. In Moritzburg gab es auch gerade eine Aschenbrödel-Ausstellung und wir sind auf dem Weg, auf dem “man zum Schloss reitet”, spazieren gegangen. Hach, das war romantisch!

Wir sind noch bis zum Fasanenschlösschen gewandert und haben da eine Waffel am Stiel gegessen. Das Schlösschen selbst war geschlossen, aber die Aussicht mit dem kleinen Leuchtturm war trotzdem schön.

Es fühlte sich so an als müsste ich an diesem Wochenende den Schlaf der letzten Monate nachholen. Fertig bin ich damit aber noch nicht, glaub ich.

Nachdem wir Montag ausgecheckt hatten, fuhren wir nach Meißen. Bei unserem Stadtspaziergang kletterten wir auf den Turm der Frauenkirche. Es war zwar etwas diesig, aber die Aussicht war trotzdem nett. Den “Berg” zum Dom sind wir rauf gestiegen und haben dort selbigen besichtigt. Die Burg haben wir allerdings aufgrund von Unlust und Hunger ausfallen lassen. Stattdessen sind wir im Schwerter Schankhaus einkehrt, wo es lecker selbstgebrautes Bockbier und Fleischkäse mit Bratkartoffeln und Spiegelei für mich gab. Sehr zu empfehlen.

Rucksack

Samstag, September 17th, 2011

Quasi seit Ende des Studiums habe ich keinen Rucksack mehr. Der Eastpak, den ich lange Jahre hatte, war zwar äußerlich noch in Ordnung, innen war allerdings mal irgendwann Bleichmittel oder ähnliches ausgelaufen, was einige Löcher in die Innenwände geätzt hatte. Da ich keine Ordner oder mein damaliges 14″ Laptop mehr transportieren musste, war meine Crumpler Upgrade der Nachfolger.

Bei längeren Wanderungen war allerdings die einseitige Belastung der Umhängetasche immer etwas anstrengend. Und für kürzere Urlaube, für die ein Rucksack als Gepäck genügen würde, fehlte mir jedes Mal die entsprechende Ausrüstung. Zudem sind wir seit kurzem Mitglied im Fitnessstudio, so dass mir auch für das Sportzeug eine Tasche fehlte. Das hat nun ein Ende.

Wichtig war mir, dass der neue Rucksack an den Seiten außen Halterungen für Getränkeflaschen hat und die Brustgurte höhenverstellbar sind. Außerdem sollte er innen möglichst viele Fächer haben, was oft nicht der Fall ist. Ich entschied mich – ohne ihn vorher angefasst oder live gesehen zu haben1 – für den Deuter Trans Alpine 26 SL. Bestellt hab ich ihn bei Globetrotter.

Das Modell ist speziell auf Frauen bzw. Jugendliche zugeschnitten. Oben genannte Anforderungen erfüllte er von den betrachteten am besten. Gut finde ich, dass an beiden Hüftflossen kleine Reißverschlusstaschen sind und die Helmhalterung lässt sich auch prima für Jacke oder Pulli gebrauchen. Das s. g. Nasswäschefach lässt sich vom großen Stauraum abtrennen oder erweitert diesen nach unten. Oben und unter dem Nasswäschefach gibt es noch kleinere Fächer, von denen zumindest das obere noch Unterteilungen und ein Schlüsselband aufweist. Im Hauptfach gibt es noch 2,5 abgetrennte Einschübe. In dem halben ist ein Sitzkissen versteckt; mehr passt da eigentlich auch nicht rein. Vorrichtungen für ein Trinksystem und ein Regenschutz sind integriert, ebenso ein Kartenfach.

In unserem Schwarzwald-Urlaub, über den Andi – natürlich ;-) – schon gebloggt hat, hatte er seine Feuerprobe2. Und bestanden. Ein bisschen was zu meckern hab ich aber auch. Die Reißverschlüsse sind recht schwer zugänglich, wodurch es etwas freckelig ist, ans Innere zu gelangen. Die kleinen Taschen an den Hüftflossen sind mit dem Rucksack auf dem Rücken nur umständlich befüllbar, da die Träger der Schultergurte über dem Netzfach liegen und den Zugriff erheblich erschweren. Ansonsten super!

Ich überlege, ob ich mir eine kleine Tasche nähe, die ich mir vorn an den Hüftgurt anbringen kann, so dass ich Telefon und Taschentücher schneller in Reichweite habe.

  1. was sehr untypisch für mich ist []
  2. Haihappen-Uh-Ha-Ha []

Fotowand

Samstag, März 26th, 2011

Zum Geburtstag hat Andi mir eine Kollektion unserer schönsten Fotos geschenkt. Als Papierabzüge versteht sich. Im Zeitalter der Digitalkameras gibt es ja quasi keine gedruckten Bilder mehr. Nach verschiedenen Überlegungen wie wir diese aufhängen könnten, haben wir sie nun gestern und heute auf Nähgarn aufgefädelt. Meine Bedenken, dass sie alle nach unten rutschen würden, waren nach der ersten Bahn beseitigt. Dit hält. Mit einem langen Faden und 4 Löchern pro Bild klappt es wunderbar. Hier das Ergebnis:

Fotowand

Fotowand

Update:
Hatte ich schon erwähnt, wie schön das ist?! Das ist ganz wunderschön! *seufz* Danke für das tolle Geschenk!
Ein Glück ist bald wieder Urlaub! Unsere Buchungen für Japan haben wir storniert und fahren stattdessen mit dem Wohnmobil durch Spananien. =)