07Feb

Single Malt Whisky

Ich hab bislang (das bedeutet mein ganzes bisheriges Leben ;-)) vielleicht 2 x Whisky getrunken. Besser gesagt 2(1/2) Sorten Whisky, an die ich mich erinnern kann. Das erste Mal war vor vielleicht vor 17 oder 18 Jahren ein Ballantines (mit Cola) – davon war mir später furchtbar übel.

Das zweite Mal war erst vor Kurzem, als unser Chef zur Weihnachtsfeier einen “vom Fass” mitgebracht hatte. Der war ganz mild und sehr lecker. Da bin ich irgendwie auf den Geschmack gekommen.

Andi hatte (bis Donnerstag) noch einen 12 Jahre alten Ballantines. Und was liegt näher als den beim Boston Legal-Gucken zu trinken?! :-D Allerdings fand ich den sehr “kratzig” im Verhältnis zu dem vom Fass. Als der nun leer war, bin ich am Freitag nach der Arbeit in den vom Fass-Laden im Plaza gegangen und habe mich beraten lassen. “Beraten” ging in diesem Fall mit probieren! :-) Erst habe ich zwei milde Sorten probiert; einen 12 Jahre alten und einen 26 Jahre alten. Beide waren sehr lecker und letzterer prickelte sogar irgendwie und blieb sehr lange auf der Zunge. Lustiges Geschmackserlebnis.

Dann bekam ich noch eine Probe von einem sehr rauchigen und torfigen Whiskey gereicht. Beim Riechen musste ich sofort an Krankenhaus denken, so steril hat es gerochen. Das war das “Torfige” (glaub ich). Im Mund hatte er aber einen sehr starken Rauchgeschmack, wie von Räucherwurst – das war das “Rauchige” ;-). Beim Probieren hab ich dann aber von dem Krankenhausduft nix mehr geschmeckt. Das war nicht unlecker, aber ich glaube, da geb ich mir noch ein paar Jahre Whiskey-Geschmacksknospentraining bis ich den kaufen würde ;-).

Ich habe den zuerst probierten gekauft – einen 12 Jahre alten “Scotch Speyside Single Malt Whiskey” aus der Strathisla Destillery (500 ml für 27,25 € + 5,95 € für die wiederauffüllbare Flasche).

In dem Laden gibt es übrigens auch Weine, Öle und Liköre. Die beiden Inhaber scheinen wirklich Spaß an Ihrer Arbeit zu haben, waren sehr freundlich und haben mir nebenbei einige Hintergrundinformationen mitgegeben. Es gibt regelmäßige Veranstaltungen dort und ich glaube, ich muss mal zu einem Whisk(e)ytasting für Einsteiger gehen! =)

06Feb

Winter-Kurzurlaub

Wir waren für ein paar Tage in Braunlage, im Harz. Darauf hab ich mich schon gefreut, seit wir wußten, dass wir fahren. Und ich hab so gehofft, dass dann noch Schnee liegt. Ich hatte noch aus meiner Kindheit diese riesigen, schneebeladenen Tannen in Erinnerung und wollte unbedingt mal wieder durch einen richtigen Winterwald mit richtig hohem Schnee spazieren.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Kurz hinter Braunschweig dachte ich noch, dass das nix wird, aber spätestens während der Busfahrt von Bad Harzburg (über Torfhaus) nach Braunlage war klar, dass da richtig viel Schnee liegt. Und es hat auch ziemlich kontinuierlich weiter geschneit.

Zusammen mit meiner Familie haben wir einige Spaziergänge durch diese zauberhafte Landschaft unternommen und an ein paar kleineren Hügeln waren wir rodeln. Aber das Beste war die Pferdeschlittenfahrt! Dick unter Decken eingemummelt, begleitet von den Glöckchen der Pferde, durch den Winterwald zu fahren und langsam einzuschneien, war einfach traumhaft!

Hier noch einige Impressionen:

17Jan

Neues Mobiltelefon

Ich hab mich für ein neues Mobiltelefon entschieden – oder vielmehr für eine Vertragsverlängerung bei O2 und eine Tarifänderung, denn welches Telefon ich will, wußte ich schon ziemlich sicher. Damit habe ich jetzt insgesamt schon das vierte Handy in meiner mobilfunkerischen Laufbahn! :-)

Seit fast 2 Wochen hab ich nun ein HTC Hero – ein Smartphone mit Android™-Betriebssystem. Es hat keine ausklappbare Tastatur, wie mein Vorgängermodell, aber die “onscreen-Tastatur”1 funktioniert nach der Kalibrierung sehr gut. Das war das einzige, was mir die Trennung vom XDA2 schwer machte, denn dessen herausschiebbare Tastatur hat das Tippen wirklich komfortabel gemacht.

Als Betriebssystem nicht Windows, sondern Android zu haben, ist vielleicht einer der spürbarsten Vorteile. Das war doch manchmal echt nervig. Gerade zuletzt wieder, als ich die Daten synchronisieren wollte, um sie auf das neue Telefon zu transferieren. Erstmal musste ich die ActiveSync Software installieren – damit allein kann man aber nicht die Kontakte überführen. Outlook benutze ich nicht, also musste ich zuvor eine Testversion installieren und dann den Sync probieren. Ging aber nicht – keine Ahnung, warum. Andi kam auf die Idee, es per ActiveSync zu Google zu übertragen. Tja, die Google-Kontakte hatte ich dann zwar auf dem Handy, aber die aus meinem mobilen Adressbuch leider nicht bei meinen Google-Kontakten – keine Ahnung, warum. Letztlich hab ich sie auf der SIM-Karte übertragen.

Auf dem Hero hab ich noch nicht wirklich viel installiert. Auf Empfehlung von foosel hab ich als erstes “What the Doodle?” runtergeladen. Das ist übrigens ganz einfach – das Runterladen: Market Place öffnen, Software durchsuchen und “installieren” wählen. Wenn die Routine fertig ist, gibt’s ein akustisches Signal und alles ist schick. Das Spiel ist quasi ein “Malen – Raten” im Internet und wirklich lustig. Beim Eingeben der englischen Begriffe bin ich zwar unterirdisch langsam, aber trotzdem: cooles Spiel.

Das andere Programm ist “Mustard”, ein Identica/Statusnet-Client. Ich werd mich bemühen, künftig häufiger Status-updates zu geben – jetzt, da ich ein UMTS-fähiges Telefon habe! :-D Vorher war das wirklich lästig. Für die Benutzung von GPRS fehlte mir echt die Geduld!

Vermutlich werd ich noch einen QR-Code-Leser und eine Wikipedia-Anwendung installieren – wenn der Download von TastkControl endlich fertig ist.

Sonst kann ich noch gar nicht viel sagen. Es bedient sich intuitiv und die Bedienoberfläche ist übersichtlich. Großer Pluspunkt gegenüber der Windows-Verzeichnisstruktur, die einem zwar bekannt ist, aber in ein Mobiltelefon gequetscht, total unkomfortabel ist. Ein Handbuch fehlt im Lieferumfang, es gibt nur eine Kurzreferenz. Aber mal ehrlich? In wie viele der 3 voran gegangenen Handbücher habe ich einen Blick geworfen? Na also!

Gelesen hätte ich wohl aber den Part über das Schließen von Programmen. Das wollte sich mir nicht offenbaren, aber Andi hat’s mal wieder schneller rausgefunden als ich das Handbuch runtergeladen hatte: Drückt man auf das Häuschen, bleiben die Anwendungen im Hintergrund geöffnet, wählt man den Zurück-Button, werden sie geschlossen.

Das haptische Highlight ist ja der Trackball! Der fühlt sich klasse an. Allerdings benutze ich ihn kaum zum Scrollen – da wisch ich lieber ;-)

Zum Abschluss nun noch ein paar Bilder vom alten und vom neuen Telefon:

  1. furchtbares Denglish!! []
  2. das übrigens auch von HTC hergestellt wurde []