Archive for Oktober, 2009

Burgermeister

Montag, Oktober 19th, 2009

Manchmal habe ich gleich ein paar Beiträge in der Warteschleife und komm nicht zum Bloggen und manchmal würd ich gern bloggen, weiß aber nicht worüber. Im Moment ist wieder Phase 1, daher mit Verspätung der Beitrag zum Burgermeister.

In einem (fast schon antiken) Toilettenhäuschen unter der Brücke an der Skalitzer Straße gibt es den Burgermeister. Ich glaub, die waren sogar schon im Fernsehen, weil die Burger so gut sind. Ich bin durch einen meiner Kollegen zum ersten Mal in den Genuss gekommen und war jetzt mit Andi noch einmal dort.

Es gibt selbst zubereitete Soßen, echtes Hackfleisch, Pommes und andere Fast Food-Sachen. Alles frisch und echt lecker! Nach Aufgabe der Bestellung gibt’s Wartemarken, wie beim Arbeitsamt, und eine Anzeige sagt einem, wenn das Essen fertig bereit steht. Wir hatten Cheese- und Chiliecheeseburger mit Pommes. Beim nächsten Mal muss ich vielleicht lieber zwei Burger ohne Pommes essen, weil die Soßen so lecker sind :-D.

Die Jungs und Mädels in der kleinen Bude sind auch sehr freundlich, was mir immer noch wichtiger als Ambiente. Gerade darüber kann man wohl streiten auf dieser Verkehrsinsel, denn leise oder beschaulich ist es zwischen den vielen Autos nun wirklich nicht. Aber der Toilettenhäuschen-Charme macht das wieder wett ;-). Preislich ist überhaupt nichts negatives zu sagen und wenn man nicht gerade zur Mittags-Rush Hour kommt, bekommt man auch einen der wenigen Sitzplätze. Ich fand’s klasse.

Kaputtes Bett

Sonntag, Oktober 18th, 2009

Wie ich kürzlich schrob, haben wir ein neues Bett. Und das, nun ja *hrm* haben wir gestern kaputt ge… macht ;-). Es ging gar nicht mal wild her und wir sind auch nicht wie die kleinen Kinder darauf rumgesprungen, aber plötzlich knackte es unter uns und die Lattenroste sanken in der Mitte ein kleines Stück ab.

Meine Vermutung, der mittlere Stützbalken wäre durchgebrochen, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Es war nur der Fuß dieses Balkens. Das einzige Kunststoffteil übrigens. Zur Beschaffung eines Ersatzfußes ging’s in den Baumarkt, wo Andi in der Restekiste ein passendes Kantholz für 0,40 € fand. Den haben wir zu Hause fix zurecht gesägt und mit Fliz versehen. Jetzt wartet er, mit drei Schrauben fixiert, auf den nächsten “Härtetest”. Schau’n wa mal ;-).

The Bird

Samstag, Oktober 10th, 2009

Vor kurzem waren wir zu unserem ersten Besuch im The Bird im Prenzlberg. Den Namen hörten wir schon des Öfteren vorher – immer dann, wenn es um besonders gute Burger ging. Ein (Kinder-)Geburtstag war dann endlich ein guter Anlass, dort mal hinzugehen.

Der kleine Laden Am Falkplatz 5 wirkt mit den Backsteinwänden und dem Holzmobiliar recht gemütlich und hat mich auch tatsächlich ein wenig ans The Dish erinnert – an das Café, in dem wir in New York meist frühstücken waren. Die Bedienungen sind sehr herzlich und erfrischend anders. Wir wurden freundlich, mit einer Mischung aus Deutsch und Englisch, bewirtet, ja fast entertaint. Und mit der Bewirtung sind wir schon beim Thema: dem Essen.

Ich hatte einen “Da Birdhouse”-Burger. Auf den ersten Blick wirkt der eher klein – also ich hab schon wesentlich größere gegessen, aber Größe ist ja bekanntlich nicht alles. Zwischen den zwei (ja, was eigentlich?) Weizenbackwerk-Hälften, war leckerstes Hackfleisch. Zum zweiten Mal in meinem Leben hab ich einen Burger medium gegessen. Es war zwar eher ein Versehen, was mich mir aber bestimmt vor dem Zorn des Küchenchefs bewahrt hat. Die Karte weist nämlich darauf hin, dass das dann nur noch Tierkohle ist und der Chef das gar nicht gern sieht. Aber ich muss auch sagen, das war echt lecker – mit der Soße, dem Käse, dem Speck und den Zwiebeln. Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Dazu gab’s natürlich Pommes. Die haben mich jetzt nicht umgehaun, aber das Gesamtmenü war schon wirklich klasse.

Beim nächsten Mal wollen wir die Steaks probieren. Dann müssen wir auch vorher dran denken, dass man dort nur mit Bargeld bezahlen kann.

Da Birdhouse

Da Birdhouse

Das Foto ist nicht wirklich gut, es war einfach zu dunkel dort.