Archive for Februar, 2007

Sport ist Mord Wiederbelebung

Mittwoch, Februar 28th, 2007

Jedesmal wieder stelle ich – fast überrascht – fest, wie gut ich mich nach dem Sport fühle! Ich war heute den ganzen Tag schlapp und hab mich durch die Arbeit gequält, hab sogar mit dem Gedanken gespielt, den Sport zugunsten von etwas Sofaentspannung sausen zu lassen. Aber die Hoffnung auf das gute Gefühl nachher, ließ mich wie immer hingehen. Diesmal sogar ohne meine liebe Hopsegruppenkollegin! Einziger Nachteil des “Bäume-ausreissen-können”-Gefühls: Ich hab immer einen Bärenhunger! :-D

GPS

Samstag, Februar 24th, 2007

Ich bin auf der Suche nach einem eigenen GPS-Gerät, was sich – wie schon bei Andi – als nicht so einfach erweist. Von den Funktionalitäten sagt mir das NaviGPS schon sehr zu, aber ich möchte schon aus dem Grund ein anderes Modell, damit wir bei schlechtem Empfang z. B. in Häuserschluchten noch ein weiteres (besseres?) Signal haben.

Mein erster Kandidat ist das Foretrex 201 von Garmin in schönem Tarngrün, welches ich aufgrund der Befestigung am Handgelenk höchst praktisch finde. Allerdings ist es auch mit 299 Euro (Herstellerangabe) das teuerste Geräte in der Auswahl – sowie das kleinste und leichteste (78 g mit LI-Akku). Nachteilig ist ggf. die Betriebsdauer von “nur” 15 Stunden und die serielle RS232-Schnittstelle. Wie oft ich letztendlich wirklich die gespeicherten Routen, Tracks und Wegpunkte herunterladen würde, ist ungewiss, aber ein USB-Anschluss ist mit Sicherheit verbreiteter als die serielle Schnittstelle. Die Datenhaltung erfolgt im Flashspeicher.

Zweiter in der Liste ist das Garmin eTrex für 149 Euro. Dieses ist schon um einiges größer (und mit 150 g auch schwerer) als das Foretrex. Anhand der speicherbaren Wegpunkte und Tracks unterscheiden sie sich nur minimal. Die Betriebsdauer (mit 2 AA-Batterien) liegt aber mit 22 Stunden an der Spitze meiner persönlichen Auswahl. Leider ist auch dies wieder nur mit seriellem Anschluss erhältlich.

Andis NaviGPS (gerade gewogene 105 g) ist mit rund 120 Euro das preisgünstigste Gerät in der Reihe. Vorteile hier sind der Anschluss über USB sowie die Möglichkeit des Einsatzes einer SD-Karte. Der Betrieb erfolgt mit LI-Akku, allerdings liegt die Betriebsdauer mit 10-16 Stunden auch eher im unteren Bereich. Andererseits sind wir noch nie so lange damit unterwegs gewesen, dass der Akku am Ende des Tages versagt hätte.

Letzter Kandidat und möglicher Favorit ist das Magellan eXplorist 210, welches preislich bei 190 Euro liegt und mit 159 g das schwerste Gerät in der Runde ist. Leider sind erst die höheren Modelle mit SD-Karten zu erweitern, die aber liegen jenseits meines finanziellen Rahmens. Das eXplorist 210 speichert im Vergleich zu den anderen Genannten weniger Tracks und Wegpunkte – wie viele man aber wirklich benötigt, kann ich nicht abschätzen. Die Stromversorgung erfolgt mit 2 AA Batterien und die Laufzeit liegt bei 18 Stunden. Es ist ausgestattet mit USB-Anschluss und kommt als einziges mit 8 MB Kartenmaterial daher. 22 weitere MB Speicher stehen für Benutzerdaten zur Verfügung. Der Hersteller wirbt mit einer Genauigkeit von 2 bis 5 m bei aktiviertem WAAS/EGNOS; weniger als 7 m nur mit GPS, was auch besser ist als bei den anderen Geräten. Die Wegpunkte lassen sich, wie bei den anderen Geräten auch, mit frei wählbaren Namen und Symbolen versehen.

Tja, und dann ist mir heute, bei der Suche nach einem neuen Mobiltelefon für meinen Papa, auch noch ein Smartphone mit GPS über den Weg gelaufen. Das VPA compact GPS von vodafone scheint ein vollwertiges Telefon mit allem Schnickschnack zu sein, den man sich ausdenken kann – eben auch inklusive GPS. Was dieses GPS aber an Funktionalität zu bieten hat, konnte ich bislang nicht herausfinden. Bis mein aktueller Mobilfunkvertrag ausläuft, ist es allerdings auch noch ´ne Weile hin, so dass es vorerst nicht in Betracht kommt. Interessant ist es aber schon ;-)

So, damit sei der aktuelle Stand meiner Überlegung, ein GPS zu kaufen, vorerst festgehalten. Ich werde nun noch etwas Geld sparen und weiter überlegen und vielleicht findet sich ja noch eine Alternative – das ultimative GPS-Gerät für Kaddi :-D

Update

Ich habe das explorist noch nicht gekauft – irgendwie war das Geld bislang nicht übrig. Eine Bitte an diejenigen, die eins dieser Geräte (oder auch ein anderes tolles) besitzen: Berichtet doch mal, wie (un-)zufrieden ihr damit seid. Welche Vor- und Nachteile ihr festgestellt habt. Manchmal bekomme ich Suchanfragen mit “Probleme mit Magellan explorist”. Bitte schildert auch die mal. Danke!
23.06.2007 9:26 Uhr

Konzertbesuch

Montag, Februar 19th, 2007

Gestern wohnten wir einem kulturellen Ereignis bei. Wir lauschten dem Sibelius-Orchester im Berliner Konzerthaus auf dem Gendarmenmarkt. So weit ich mich erinnere, war das mein erstes klassisches Konzert. Die Karten gab es ermäßigt über die Fachhochschule.

Im Großen und Ganzen hat es mir gut gefallen und ich habe folgende drei Dinge gelernt:
1. Zu einem (klassischen) Konzert muss man was zu essen und zu trinken mitnehmen.
2. Gongspieler haben einen ereignislosen Job.
3. Stücke mit Klavierbegleitung gefallen mir nicht (wobei ich das nicht gleich auf alle klavierbegleiteten Stücke dieser Welt beziehen möchte).

Überhaupt nicht erschlossen hat sich mir das Prinzip, nach dem applaudiert wird. Vielleicht hätte an dieser Stelle ein Programmheft geholfen… wer weiß das schon? (Gut, dass wir – in weiser Voraussicht – nicht vor der Masse damit begonnen hatten, man muss sich ja nicht gleich komplett zum Horst machen). Auch sind einzelne Musiker nach den Stücken aufgefordert worden aufzustehen bevor sich alle gemeinsam erhoben haben. Warum wees ick nisch.

Faszinierend fand ich auch die Decke des großen Saals. Offenbar hat gleich mal einer mitgedacht und regelmäßig dekorative Löcher gelassen, damit die ganze Technik auch ohne Beschädigung der Malereien und Verzierungen angebracht werden kann. Pfiffig ;-)

So hatten wir einen schönen (vom Klavierclown abgesehen) Abschluss für den Tag unseres dreijährigen Jubiläums. Hab ich dich doll lieb, Andi!