25Jan

USA/Canada Tag 20 – Thomas Edison Laboratory, Rückflug

20.09.2013
Das etwas teurere Hotel hat sich gelohnt, nicht nur, dass das Zimmer schick war und die Bettdecke eine richtige Bettdecke war, auch das Frühstück war super und durfte sich ohne Scham so nennen.

Wir ließen uns viel Zeit mit dem Checkout, aber trotzdem war noch jede Menge Zeit bis unser Rückflug am späten Abend losgehen würde. Wir waren aber schon in der Nähe des Flughafens und wollten auch nicht mehr so weit weg fahren. Wie also den Tag verbringen?

Andi hatte die Idee einfach mal nach “Museum” auf Google Maps zu suchen und fand das Thomas Edison Laboratory in West Orange. Quasi direkt auf dem Weg zum Flughafen und wo es in Wardencliffe schon nichts zu sehen gegeben hatte, konnte man sich ja wenigstens Teslas Konkurrenz mal ansehen.

Wir machten zwei Ranger-Touren mit. Einmal zur “Black Maria” – dem ersten Filmstudio der Welt und dann durch Edisons Chemielabor. Danach schauten wir noch die übrigen Ausstellungsräume mit Audioguide an. Besonderes Highlight war dabei die Bibliothek, aber auch die riesige Maschinenhalle war toll.

Zum Estate gehört auch der nahe gelegene Wohnsitz der Edisons, der nur im Rahmen einer Tour zu besichtigen ist. Das machten wir auch. Ein hübsches, wenn auch teilweise sehr dunkles viktorianisches Haus, in dem man leider nicht fotografieren durfte.

Nach dem Edison-Besuch machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Unterwegs hielten wir aber noch bei einem Supermarkt, denn ohne Pancake-Mischung konnten wir natürlich das Land nicht verlassen!

Am Flughafen hieß es noch das Auto abgeben. Nur wo? Wir folgten den Schildern zur Rental Car Return, nur Alamo war nirgends zu finden. So hielten wir bei einer anderen Vermietung und fragten dort. Alamo war genau gegenüber, hinter dem Highway. Wir sollten einfach dem Shuttlebus hinterherfahren. Aber der war grad nicht da. Zum Glück wusste Google Maps den Weg.

Das Abgeben des Auto erfolgte eins, zwei fix. Für unseren Fender Bender schrieb der Automensch nur einen kurzen Zettel, checkte unsere Versicherung und das war’s. Mit Shuttlebus und Skytrain ging’s zum Terminal.

Natürlich waren wir immernoch viel zu früh. Genug Zeit, um den letzten Riesenburger auf amerikanischem Boden zu essen und auch dann noch eine ganze Weile zu warten bis wir endlich im Flieger saßen. Aus dem Wartebereich des Flughafens konnten wir einen Blick auf den Freedom Tower werfen, der auf die Entfernung noch gut auszumachen war.

20Jan

USA/Canada Tag 19 – Natur

19.09.2013
Als wir aufwachten gab es draußen noch ein bißchen Sonnenaufgang und Nebel lag über den Feldern. Kaddi war ganz aufgeregt und wollte schnell los und ging schonmal eben im Nachthemd raus zum Fotos machen.

Andi probierte noch die Dusche aus, die wirklich ein Witz war, ein paar ganz schwache Strahlen kamen da aus dem Duschkopf. Und so fuhren wir los in unseren letzten vollständigen Tag in den USA. Heute wollten wir noch ein bißchen Natur haben. Aber erstmal Frühstück. Unterwegs fanden wir ein Diner und Kaddi wollte ja noch French Toast ausprobieren. Und so hatten wir nochmal super amerikanisches Frühstück.

Das Stück Natur, das wir uns ausgesucht hatten, war ein State Park, den wir auf Google Maps gesehen hatten. Wikipedia wusste noch mehr dazu und wies auf diverse seltene Pflanzen und Tiere hin. Wir ließen Google Maps navigieren, was leider etwas dämlich war, weil es uns nicht zu einem Parkplatz, sondern irgendwo in die Mitte führte. Auf sehr kleinen, engen Straßen. Das war schon schön, aber während Andi so gemächlich durch den Wald cruiste kam plötzlich ein weißer Lieferwagen um die Ecke geschossen. Der Van ging voll in die Eisen, schlitterte aber auf dem Schotter weiter und Andi konnte nur um Haaresbreite noch ausweichen. Puh! Wir waren erstmal wieder wach und mit jeder Menge Adrenalin versorgt.

Kaddi entdeckte dann den richtigen Parkplatz noch auf der Karte, von wo wir dann endlich Natur erwandern konnten. Wikipedia hatte seltene Salamander, Spechte und Baumtigermiezekatzen erwähnt. Davon sahen wir leider nur einen Specht und der sah gar nicht selten aus. Dafür sahen wir aber eine Schlange. Und am Ende des Trails gab’s auch noch Schildkröten und Frösche. Und außerdem tollen Wald. Das war gut.

Nachdem wir so viel Spaß an diesem State Park hatten, wollten wir noch einen und fuhren zum nächsten. Unterwegs hielten wir noch bei Panera Bread und Kaddi hatte endlich mal wieder Nudeln und Andi zum ersten Mal Mac’n'Cheese. Der State Park entpuppte sich leider nur als Sportplatz und so fuhren wir weiter zum nächsten. Der war schon toller. Es gab einen See in der Mitte und in den Wäldern drum rum wohl auch Bären. Die haben wir aber nicht gesehen. Auch der Bootsverleih war leider geschlossen. Aber wir drehten noch eine kleine Runde durch den Wald bevor wir wieder losfuhren.

Für die letzte Nacht wollten wir ein schönes Hotelzimmer und drehten unseren Preisfilter bei booking.com ein wenig höher als sonst und stiegen im Crowne Plaza ab, wo wir noch eine Runde im Pool drehten und unser Abendessen aus dem Automaten zogen :-D.

05Jan

USA/Canada Tag 18 – Assateague State Park, Ocean City, Rehoboth

18.09.2013
Mal wieder Motelfrühstück. Albern wie immer, aber so isses. Kaddi hatte immerhin eine frische Waffel und Andi Ei-Dings mit Speck und Käse.

Theoretisch hätten wir einfach hoch nach Philadelphia brettern können und das angucken. Aber Andi hatte keine Lust auf Stadt und wollte lieber noch etwas Natur. Also fuhren wir bis ganz in den Osten Washingtons, wo eine ganz schmale Insel vor einer Insel liegt und State Park (der Assateague State Park, um genau zu sein) ist. Da sollte Strand sein und Tiere. Vor allem sollte es dort freilaufende, wilde Ponies geben.

Als wir nach einiger Fahrerei auf dem Parkplatz ankamen, waren die Ponies schon da. Mitten auf dem Parkplatz standen sie rum und taten was Ponies so machen: poppen und kacken :-). Wir machten dann noch eine Strandwanderung und genossen die Sonne bevor’s weiter ging.

In Ocean City (Delaware) gab’s nochmal lecker Honey Sirloin bei Applebee’s. Und wir fuhren weiter an der Küste entlang, wo sich ein Hotel ans andere reihte. Sah ein bisschen aus wie in Spanien, aber war immer wieder auch ganz hübsch zwischen drin.

In Rehoboth hielten wir und machten erstmal ein Nickerchen im Auto und holten uns anschließend einen Kaffee und Donut bei Dunkin Donuts. Wir saßen eine ganze Weile an der Strandpromenade und guckten auf’s Meer. Hach, war das schön!

Aber wir fuhren trotzdem noch etwas weiter. Wir wollten wenigstens noch an Philly vorbei. Unterwegs suchten wir wieder eine Unterkunft via booking.com – nichts besonderes, aber dafür vergleichsweise günstig.

Nach dem Check in fuhren wir nochmal los, was zu essen jagen und landeten bei einem “Italiener”, bei dem wir dann aber Burger aßen. Schade, dass die gar nicht mal so gut waren.